Mit dem Auto geht es von Abtenau auf der B 162 und dann B 166 über Pass Gschütt nach Gosau. Dort biegen Sie nach rechts ins Gosautal ab und fahren die Straße bis zu ihrem Ende.
Die bald erscheinenden vielen Parkplätze sind übrigens für die Winterurlauber. Zu anderen Zeiten ist es hier deutlich ruhiger. Am Ende der Fahrstraße - in Höhe des Gasthofs Gosausee (940 m) - werden Sie dennoch wohl wieder wenden müssen, da der oberste Parkplatz regelmäßig besetzt ist. Meist finden sie am Parkplatz davor oder zumindest am Straßenrand einen Platz. Auch von dort erreichen Sie nach nur wenigen Schritten vorbei am Gasthof Gosausee die Staumauer des unteren Gosausees. Apropos "Vorbei": Sie müssen sich nicht den Verlockungen des Gasthofs, insbesondere bei Sonnenschein seiner Ausplätze, verweigern; vielleicht sollten Sie aber zuvor erst ein paar Schritte laufen.
Dafür gibt es einige Vorschläge:
Hier führt kein Weg dran vorbei - das muss sein - auf die Seite "Gosau" wird verwiesen.
Sie gehen den rechten Uferweg des Vorderen Gosausees und umrunden die hintere Seespitze. Der Weg (614) zum Hinteren Gosausee beginnt am linksseitigen Ende der Seespitze und führt zunächst an der Holzmeisteralm vorbei, dann in mehreren Kehren über eine Steilstufe - je nach Konditon - ca. 1 bis 1,5 Stunden stetig bergauf. Die am Ufer des Hinteren Gosausees gelegene Jausenstation (1.154 m) ist in der Sommersaison bewirtschaftet. Nach einer Einkehr und ausreichender Bewunderung der Gebirgswelt des Dachsteins geht es wieder auf gleichem Weg zurück; nur laufen Sie später zur Abwechslung am anderen Ufer des Vorderen Gosausees entlang.
Müdere Wandere können sich den Weg zum Hinteren Gosausee "sparen" und lediglich den vorderen Gosausee umrunden. Dieser völlig eben verlaufende Weg erfordert keine Anstrengungen; der Zeitaufwand für diesen Weg beträgt ca. 1 Stunde. Der Weg ist 2006 mit Hinweisen auf die Kraft des Wassers - die im Übrigen bei dem ein oder anderen den Spieltrieb wecken - versehen worden.
Sie laufen wie o.a. zum hinteren Gosausee; kurz vor der Jausenstation steigt der Weg 614 rechts vom See weg an.
In vielen Serpentinen geht es mächtig ansteigend an der verfallenen Grobgesteinhütte vorbei zum Hohen Riedel (1.943 m). Auf dem weiteren Weg zur Adamekhütte (2.196 m) verringert sich die Steigung etwas.
Der Weg 612 beginnt an der rechten Uferseite kurz hinter der Staumauer des Vorderen Gosauwegs und führt zunächst durch einen Wald. Zuerst stetig, dann mäßig ansteigend dauert es ca. eine Stunde, bis Sie die Scharwandhütte (1.348 m) erreichen.
Von dort geht es ebenfalls in mäßiger Steigung, dann sogar recht flach ca. eine weiter Stunde bis zur Kapelle (1.547 m), von der Sie eine herrliche Aussicht haben. In weiteren ca. 1,5 Stunden können sie bis zum Steiglpass (2.016 m ) gelangen und von dort den Blick zu den Hohen Tauern genießen.
Der weitere Abstieg zur Hofpürglhütte (1.703 m) ist nur sinnvoll, wenn Sie unterhalb dieser eine Fahrgelegenheit deponiert haben. Besonders kräftige Wanderer sollen jedoch sogar von der Hofpürglhütte über den Austria-Weg über Stuhlalm, Theodor-Körner-Hütte, Gablonzer Hütte, Zwieselalm ihren Rückweg zum Gosausee gefunden haben.
immer ein Notraum offen!
Adamekhütte (www.adamek.at/)
Tel.: 0664 - 5473481