Für das ganze Salzburger Land sind die enormen Trinkwasserreserven der Au von besonderer Bedeutung. Bei einem Besuch des Trickl- und Dachserfalls erhalten Sie davon zwar nur einen annähernden Eindruck, deren Besuch ist aber dennoch - schon wegen des schönen Weges - zu empfehlen.
In die Au gelangen Sie in ca. 1/2 Stunde vom Marktplatz Abtenaus auf der am links gelegenen Hotel "Post" vorbeiführenden, später stark abschüssigen Straße, die Sie nicht verlassen, bis Sie den Schießstand (rechts gelegen) erreichen (Ausschilderung 110 Au-Wasserfälle). Links vor Ihnen liegt das Gasthaus Aumühle, gegenüber davon (ebenfalls auf der linken Seite) das Heimatmuseum.
Die Au: Im Bild links liegen im Schatten die Wasserfälle, rechts im Vordergrund ist der Arlstein gelegen, an dessen linker Seite verläuft der Weg 116 (s.u.).
Es bieten sich Ihnen nun einige Alternativen:
Übungsgolfplatz - Kneipanlage - Dachserfall - Trickfallhöhle
Für die hier beschriebene Rundwanderung benötigen Sie ab der Aumühle, an der Sie Ihre Runde wieder abschließen, ca. 1 1/2 Stunden.
Folgen Sie an der Aumühle der nach links führenden Ausschilderung zur Kneipanlage (Weg 110); auf der rechten Seite liegt die zur Besichtigung frei zugängliche Fischbachsäge. Nach wenigen hundert Metern entlang des Quellbaches geht rechts der Weg über den Bach zu dem Übungsgolfplatz. Sie gehen aber zunächst noch ca. 300 m weiter geradeaus und erreichen dann die sehr schön in einer Bachbiegung gelegene und gepflegte Kneipanlage. Diese ist schon für sich allein ein Ausflugsziel, wenn Sie ein kleines Picknick an den ins Auge gefasst haben oder wenn Sie den an einer Schautafel ausführlich erklärten verschiedenen Kneipanwendungen frönen wollen.
Von der Kneipanlage müssen Sie wieder zurück zum vorbeschriebenen Bachübergang. Nach dem Übergang können Sie dem Weg wenige Meter nach rechts folgen, um den Übungsgolfplatz zu besichtigen (Golfen ist natürlich auch erlaubt). Der Weg ist entsprechend ausgeschildert. Zum Dachserfall führt der Weg nach dem o.a. Bachübergang links fast eben immer am Bachlauf entlang weiter. Bald schon werden Sie von dem heftigen Rauschen (und den Wegschildern) an den richtigen Ort geführt. Eine Bank am Fuße des Dachserfalls lädt zu einem beschaulichen Verweilen ein.
Direkt von hier führt der ausgeschilderte Weg rechts ab - nun als kleiner Stieg und meist bergauf - weiter zum Trickfall. An drei Stellen werden Ihnen kleine Abzweigungen angeboten, auf denen Sie sich dem Trickfall nähern können. Insbesondere an der letzten Möglichkeit erhalten Sie einen guten Überblick auf die über blank gewaschenen Felsgrund zu Tal schäumenden Wassermassen. Entlang des dann bald friedlich fließenden Wiesenbachs geht es zurück zur Aumühle.
Hier können Sie dann bei guter Planung auch gleich noch das Heimatmuseum besuchen.
Um den Arlstein
Wenn Sie nicht dem o.a. Vorschlag folgen und an der Aumühle nach rechts abbiegen, bietet sich - Weiterungen sind möglich - der ebenfalls empfehlenswerte und auch gut gekennzeichnete Weg um den Arlstein an. Der asphaltierte Weg 116 führt Sie nur ganz leicht ansteigend zunächst an den Gehöften Wöllhof und Trickl vorbei. Etwa in Höhe des Hofes Unterberg geht es dann rechts bergab über einen Waldweg (Weg 120), bis Sie wieder auf eine Fahrstraße stoßen.
Im Winter finden Sie in der Au übrigens eine auch für Anfänger geeignete Loipe, die nur wenig Steigungen bzw. Gefälle aufweist, allerdings wegen ihrer Länge eine gewisse Ausdauer erfordert. Da die Au wegen ihrer gebirgsnahen Lage in der Winterzeit nur eingeschränkt sonnenbeschienen ist, können Sie hier Skilanglauf noch betreiben, wenn Sie auf den anderen (ehemaligen) Skiwanderwegen schon darüber nachdenken, ob tatsächlich die gesamte Blumenvielfalt am Wegesrand naturgeschützt ist oder nicht doch besser Ihr Urlaubsdomizil schmückt.