Der Dahner Rundwanderweg ist - zu Recht - legendär. Da der gesamte Rundweg wegen seiner Länge von etwas über 20 km den ein oder anderen ansonsten Interessierten abschrecken könnte, wurde der Weg hier in zwei Abschnitte geteilt. So verbleibt auch genügend Zeit für Besichtigungen z.B. der an dem Weg gelegenen Burgruine Neudahn und für eine gemütliche Einkehr.
Wegstrecke: 12 km
Wegzeit: 3 Stunden
Auch für diesen Weg wird der Parkplatz am Kurpark als Ausgangspunkt empfohlen (s. dazu die Seiten "Dahn: Dahner Randwanderung - Teil 1").
Sie laufen von dort an dem auf der Anfahrt durchquerten Kreisverkehr vorbei zum gut sichtbaren Supermarkt ("SBK") und umrunden diesen auf dessen Parkplatz an der linken Seite. Überqueren Sie die Wieslauter und gehen Sie nun nach rechts an den Bahngleisen entlang. Nach der Bahnhaltestelle "Dahn Süd" biegt die Straße nach links über die Gleise ab; Sie gehen hier jedoch weiter geradeaus an den Gleisen entlang in Richtung des gut sichtbaren Felsens Jungfernsprung. (s. dazu unter der Seite "Dahn: Dahner Randwanderung - Teil 1"). Bald stoßen Sie wieder auf eine quer verlaufende Fahrstraße. Überqueren Sie mit dieser Straße die Bahngleise (nach links) und laufen Sie auf der Straße den anschließenden 90°-Rechtsbogen, so dass ihr Weg wieder parallel zu den Gleisen - nun auf der anderen Seite - verläuft.
![]()
Nach dem zweiten auf der linken Seite gelegenen Haus biegen Sie
nach links in einen Fußweg ein - der Weg (Nonnensteg)
ist etwas versteckt und kann leicht übersehen werden. Das Wegzeichen
"DRW" (Dahner Rundwanderweg), das Sie im Übrigen
auf dem gesamten Weg begleitet, finden Sie hier an einem Laternenpfahl; auf der linken Wegseite
steht im Übrigen auch ein Schild, das Sie auf Ihr erstes Ziel, den
Sängerfelsen, hinweist.
Auf dem Nonnensteg überqueren Sie die Wieslauter
ein weiteres Mal und gehen bis zum Talrand. Vor Ihnen liegt nun ein
großes Fachwerkwerkhaus, ein ehemaliges Müttergenesungsheim.
Gehen Sie vor diesem nach rechts; unmittelbar dahinter finden Sie am
linken Wegrand ein Schild "Sängerfelsen 30 Minuten",
dem Sie links bergauf auf einem kleinen Waldpfad folgen.
Nach einigen quälenden Serpentinen erreichen Sie die Berghöhe und folgen dort an der Weggabelung zunächst dem Schild "Sängerfelsen" nach links. Der Sängerfelsen ist ein Aussichtspunkt, der Ihnen einen guten Überblick über Dahn ermöglicht. Versuchen Sie im Interesse anderer Wanderer nicht, dem Namen des Felsen Ehre zu machen - genießen Sie vielmehr den Ausblick oder ruhen sich einfach auf der Bank am Felsende aus.
Nun müssen Sie die wenigen Schritte bis zu der o.a. Weggabelung
zurück, um dort nach links den Wegzeichen "DRW"
bzw."15" zu folgen. Richten Sie sich im weiteren
Wegverlauf nach dem Wegzeichen "DRW" bzw. der Ausschilderung "Burg
Neudahn".
An der übernächsten Wegkreuzung sollten Sie einen kleinen Umweg
nehmen und den Satansbrocken sowie Hexenpilz - zwei im Wald stehende
Sandsteinbrocken, die ihrem Namen durchaus gerecht werden, - besuchen
(Ausschilderung "Über Satansbrocken u. Hexenpilz zur Burg
Neudahn").
Die Burgruine Neudahn, die Sie nun nicht mehr
verfehlen können, erreichen Sie in ca. 10 Minuten vom Hexenpilz aus.
Nach der unerlässlichen Besichtigung der Anlage (s. dazu die Seite "Dahn: Burg Neudahn") laufen Sie in ursprünglicher Gehrichtung - zwischen der rechts gelegenen Burg und dem links stehenden Erläuterungsschild hindurch geradeaus - nun bergab - weiter.
Nach einigen Serpentinen erreichen Sie das Ufer des Neudahner Weihers, ein offenkundiges Refugium vieler Camper. Ihr Weg geht hier links ab am Ufer entlang und ermöglicht Ihnen den ein oder anderen Einblick in das Camperleben.
Am Ende des Weihers geht es geradeaus durch das auch so ausgeschilderte Naturschutzgebiet Moosbachtal. Gleich an dessen Beginn liegen an der rechten Wegseite einige verschilfte Tümpel, von deren Besiedlung zumindest bei entsprechender Jahreszeit - offensichtlich aufgrund Ihres Besuchs empört klingendes - vielstimmiges Froschquaken kündet. Der Weg führt Sie - an der nächsten Weggabelung gehen Sie schräg rechts - zu einem Waldparkplatz.
Folgen Sie hier ca. 200 m der asphaltierten Fahrstraße
nach links und dann dem Schild zur Dahner Hütte,
einer 1953 erbauten großen Hütte des Pfälzer Waldvereins. Eine
kleine Stärkung gleich welcher Art kann nämlich nun nicht schaden,
zumal gerade bei gutem Wetter die großräumige Außenlage auch so zum
Verweilen einlädt.
Von der Dahner Hütte müssen Sie zurück zu dem o.a. Hinweisschild (Dahner Hütte), dann rechts ab und nach ca. 100 m links bergauf über den Otto-Eisel-Pfad, einem nach dem ehemaligen Vorsitzenden des Pfälzer Waldvereins Dahn benannten Waldsteig. Am Ende der Steigung gehen Sie rechts (Ausschilderung "DRW") nun nahezu eben, bis sich der Weg nach links und rechts teilt.
Ihr Weg geht
jetzt links bergab (u.a. Ausschilderung "Braut und
Bräutigam") an einem weiteren Campingplatz vorbei bis hin
zum an der nach Dahn führenden Straße gelegenen Hotel
Felsenland (rechts von Ihnen gelegen).
Diese Straße, der Sie nach links erst eben, dann leicht bergab
folgen, führt Sie an dem am rechten Straßenrand emporragenden
Wachtfelsen vorbei durch die Klamm,
einem natürlichen Felseneinschnitt, der im Zuge des Westwallbaus
erweitert und 1978 auf seine heutige Fahrbahnbreite gebracht wurde.
In die Seitenwände der Klamm wurden in der ersten Hälfte des 19.
Jahrhunderts mehrere Hohlräume gehauen, die die Dahner Brauereien
und Gastbetriebe zur Lagerung von Fassbier gebrauchten. Mit
Sägespänen vermengtes Natureis diente bis zu den 20er Jahren des 20.
Jahrhunderts auch im Sommer zur Kühlung. Die Bierkeller,
die im zweiten Weltkrieg als Luftschutzräume dienten, sind trotz der
Erweiterung der Klamm noch gut erhalten.
Bald nach der Klamm stoßen Sie wieder auf die o.a. Bahngleise, an denen entlang Sie wieder zu dem Supermarkt und Ihren Parkplatz gelangen.
Alternativ (falls Sie z.B. bei Erreichen des Wachtfelsens der Gedanke an so schnell noch nicht erreichbares Bier - s.o. Bierkeller - etwas unruhig macht und Sie dieses Thema deshalb lieber völlig meiden wollen): Gehen Sie rechts ab zu dem Wachtfelsen und dann weiter über die Goethestraße, Hasenbergstraße und Weißenburger Straße; auch so gelangen Sie zu Ihrem Ausgangspunkt.

HinweiseLage Lagekarte anzeigen und Anfahrt berechnen Interne Links Wanderungen u.a.
Weitere Informationen und externe Links
vom 3. Sonntag im Januar bis 31. März: Mittwoch,
Samstag, Sonntag, Feiertag 10.00 - 18.00 Uhr
Schulstraße 29 |