Kleine Wanderung ohne Mühen zu einem der bekanntesten Naturdenkmäler der Südpfalz - zum Teufelstisch
Wegstrecke: 9 km
Wegzeit: knapp 2 Stunden
Die Wanderung startet in dem kleinen Örtchen Salzwoog. Von der von Hinderweidenthal nach Dahn führenden B 427 nach Salzwoog kommend finden Sie unmittelbar am Ortsanfang von Salzwoog auf der rechten Seite einen Parkplatz; die Einfahrt liegt dort etwas versteckt unmittelbar in der 90°-Linkskurve. Der an dem kleinen Parkplatz gelegene Wanderrastplatz ist zwar sehr anschaulich hergerichtet; Sie benötigen ihn jetzt aber höchstens zum bequemeren Anziehen der Wanderstiefel.
Links neben der kleinen Treppe zum Rastplatz finden Sie an einem
Baum drei Wegzeichen, u.a. einen "grün-gelben Streifen".
Sie folgen diesem Wegzeichen, gehen also gerade in das Salzbachtal
hinein.
Bereits nach wenigen Schritten (ca. 20 m) geht von dem breiten
Waldweg nach rechts ein kleiner Pfad ab (Ausschilderung: "Hinterweidenthal
über Teufelstisch"). Auf diesem Pfad steigen Sie nun (fast
bis) auf den Etschberg auf. Der Pfad kreuzt zweimal einen breiteren
Waldweg; an den Kreuzungen gehen Sie jeweils nach links und finden
dann alsbald Ihren rechts weiter aufsteigenden Pfad wieder.
Sie stoßen dabei auf die Wegzeichen "11" und "6".
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Auf der Höhe angelangt nehmen Sie von den zwei sich bietenden
Möglichkeiten den nach links führenden, wieder breiteren Weg, den
Sie jetzt auf den nächsten ca. 2 km nicht mehr verlassen (Wegzeichen
"11" und "6"). Der Weg
verläuft fast eben, meist durch den Wald am Hang des Etschbergs bis
zu einer unmittelbar vor Hinterweidenthal gelegenen Wegspinne
. An der Wegspinne steigen Sie nach rechts über
mehrere Treppenstufen auf (Wegzeichen "2") und stehen alsbald am Fuße
des hoch aufragenden Teufelstisches (312 m).
Für dessen Entstehung werden zwei Gründe genannt, wobei den
Richtigen herauszufinden Ihnen überlassen bleibt:
Bei seiner Wanderung vermisste einst ein finsterer Geselle eine geeignete Raststatt, er fand aber keinen Tisch für sein Mahl. Deshalb packte er zwei gewaltige Felsen aufeinander und stellte diese als Tisch auf. Noch unbeleckt von den heutigen Mahnungen, Wald und Berg geordnet zu verlassen, machte der finstere Geselle seinem Namen alle Ehre und ließ den Tisch stehen. Am nächsten Tag war den Anwohnern klar, dass derartige Manieren nur Einem zuzuschreiben seien - das kann nur der Teufel gewesen sein (übrigens: trotz fortschreitender Aufklärung drohen derartige Zuordnungen auch heute noch demjenigen, der seinen Unrat im Wald liegen lässt).
Alternativ dazu wird eher ernüchternd angeführt, dass durch Erosionen die den Buntsandsteinfelsen umgebenden weicheren Bestandteile abgetragen worden sind und halt durch Zufall ein Felskern in Form eines Tisches verblieben ist.
Wie dem auch sei, treten Sie nicht gegen den Felsen o.ä. - der von dem Felsgebilde ausgehende Reiz würde verloren sein, wenn die ca. 7 x 7 m große Tischplatte abrutscht und Sie unter sich begräbt.
Zunächst müssen Sie nun zurück zur o.a. Wegspinne und können schon
an dieser Stelle zu Ihrem Ausgangspunkt zurückkehren; unmittelbar
gegenüber dem Aufstieg zum Teufelstisch geht ein Weg bergab zum
Salzbachtal; der Weg ist ausgeschildert (u.a. "Salwoog 4 km" aber
auch drei "W in schwarz, grün, gelb").
Sie können aber auch noch einen kleinen Abstecher auf den 324 m hohen Handschuhskopf unternehmen, um von diesem aus einen kleinen Überblick auf Hinterweidenthal zu erlangen. Sie gehen dazu vom Teufelstisch kommend an der o.a. Wegspinne nach rechts über den Platz und steigen dann die Treppen aufwärts. Am Ende der Treppe gehen Sie geradeaus und gelangen so alsbald an eine auf einem kleinen Felsplateau gelegene Bank, dem Aussichtspunkt auf Hinterweidenthal. Weiter laufen Sie in ursprünglicher Gehrichtung, umrunden so in einem weiten Bogen den Handschuhskopf und gelangen zurück an die o.a. Wegspinne.
Hier gehen Sie nun bergab ins Salzbachtal ("Salwoog 4 km"
bzw. drei "W in schwarz, grün, gelb"). Am Talboden angekommen
geht es links und nun immer am Salzbach entlang direkt zu Ihrem
Ausgangspunkt zurück (Ausschilderung: "Salzwoog").

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