Die bei Rhodt gelegene Villa Ludwigshöhe ist von weitem sichtbar und lockt nicht nur deshalb zu Recht viele Besucher an.
Die Villa Ludwigshöhe wurde von 1846 bis 1852 im Auftrag von
Ludwig I, König von Bayern, errichtet. Die Architekten Friedrich von
Gärtner und Leo von Klenze schufen nach dem Vorbild antiker
Porticusvillen (Porticus = Wandhallen) ein in italienischem Gelb
gehaltenes Schloss, dass Ludwig als Sommerresidenz diente.
Im deutsch-französischen Krieg von 1870/71 und auch im ersten Weltkrieg wurde die Villa als Reservelazarett genutzt und erlitt dabei erhebliche Schäden.
1975 ging die Villa aus dem Wittelsbacher Ausgleichsfond an das Land Rheinland-Pfalz über und wurde in fünf Jahren möglichst naturgetreu wieder hergestellt.
So sind heute im Inneren wieder pompejanische Ausmalungen,
Holzmosaikfußböden und vielzählige Möbelstücke - auch aus der
Münchener Residenz - zu bewundern.
Neben Ausstellungen und Konzerten werden die Räume insbesondere für die ständige Max-Slevogt-Ausstellung mit über 50 Gemälden des Künstlers (s. hierzu die Seite "Slevogt, Max: Kurzbiographie und Buchtipp") genutzt.
Für - kostenpflichtige - Besichtigungen ist die Villa ganzjährig geöffnet.
HinweiseLage Lagekarte anzeigen und Anfahrt berechnen Interne Links Slevogt, Max: Kurzbiographie und Buchtipp Wanderungen
Weitere Informationen und externe Links
Schlossverwaltung Villa Ludwigshöhe |