Nochmals: 4 Burgen auf einen Streich
Wegstrecke: 12 bzw. 14 Kilometer
Wegzeit: 3 1/2 Stunden
Ausgangspunkt dieser "Klasse"-Wanderung ist Nothweiler - über den Ort und die Parkmöglichkeiten können Sie sich auf der Seite "Nothweiler: Allgemeines" hinreichend informieren.
Vom Parkplatz "Nothweiler" laufen Sie zurück zum Dorfmittelpunkt
mit seinem Zeppelinbrunnen. Dieser verdankt seinen Namen dem
württembergischen Generalstabsoffizier Hauptmann Ferdinand Graf von
Zeppelin, der im deutsch-französischen Krieg im Juli 1870 in Nothweiler sein Pferd am Dorfbrunnen tränkte und dabei von den
Einheimischen gleich mit einem Frühstück verköstigt wurde. An dieses
Ereignis soll der Brunnen erinnern.
Am Dorfmittelpunkt - vom Parkplatz kommend links liegt "Vetters
Scheune", gegenüber das Landgasthaus Wegelnburg" und rechts die
Kirche - gehen Sie unmittelbar hinter "Vetters Scheune" links
zunächst leicht bergauf und auf mit Asphaltplatten belegten Weg über
die Graf-Zeppelin-Straße; Sie orientieren sich an
dem Wegzeichen "Rot-gelber Streifen".
Der Weg
verläuft zunächst gerade durch weitläufige Wiesen, lässt durchaus
aus schon einen Blick auf die Wegelnburg, dem ersten Ziel, zu und
führt Sie dann aber in den Wald. Hier geht es nun links, jetzt
zumindest teilweise etwas steiler, nahezu in unmittelbarer Richtung
auf die Wegelnburg zu, weiter. Das bleibt nicht ganz so; das
Wegzeichen "Rot-gelber Streifen" führt Sie aber sicher auch durch
die wenigen Wegwindungen. Lediglich hinter der großen 180°Kehre
müssen Sie etwas aufpassen; hier führt ihr Weg als kleinerer Pfad
links ab. Nach ca. 1 Stunde stehen Sie dann - nun vielleicht doch
etwas verschwitzt - unmittelbar vor dem Eingang zur
Wegelnburg.
Informationen zur Wegelnburg und auch zu den nachfolgenden Burgruinen Hohenburg und Löwenstein finden Sie auf der Seite "Burg Wegelnburg - Hohenburg - Löwenstein: Allgemeines über die Burgen".
Von der Wegelnburg aus sehen Sie auch schon Ihre nächsten Ziele, die
Ruinen Hohenburg und Löwenstein. Sie folgen dazu von der Wegelnburg
der entsprechenden Ausschilderung. Der wieder bergab führende Weg
ist zudem durch einen "Rotes Rechteck in weißem Rechteck" gekennzeichnet. Kurz hinter der
schon o.a. Schutzhütte überqueren Sie die deutsch-französische
Grenze; in diesem Bereich steht auch der Grenzstein "Bayern -
Schönau".
Sie laufen nun geradewegs auf die Erhebung, auf der die Ruine
Hohenburg steht, zu. Folgen Sie hier nicht dem rechts an der
Erhebung vorbei führenden Hauptweg oder dem parallel dazu
verlaufenden Fußpfad, sondern steigen Sie leicht schräg links
bergauf (Wegzeichen "Rot-weiß-rote Balken auf weißem Rechteck"). Nach nur kurzem Aufstieg
haben Sie die Ruine erreicht. Laufen Sie an dem vorgenannten Abzweig
indes den rechts an der Erhebung vorbei führenden Hauptweg geradeaus bergab, so gelangen Sie direkt zur Burg Fleckstein;
dadurch verkürzt sich der Weg um ca. 2 km, Sie sehen dabei aber
nicht die Burgruinen Hohenburg und Löwenstein.
Am Fuße der Hohenburg finden Sie das Hinweisschild auf die Ruine
Löwenstein, die Sie in schon 5 Minuten auf ebenem Weg erreichen.
Den Weiterweg müssen Sie etwas suchen: Wenn Sie auf die Hinweistafel der Ruine Löwenstein blicken, müssen Sie sich um 180° drehen, wenige Schritte gerade bergab gehen und den dann sichtbaren, nach schräg rechts abwärts verlaufenden Pfad nehmen. Sie stoßen dann auch bald wieder auf das Wegzeichen "Rotes Rechteck in weißem Rechteck". Der stetig am Hang bergab führende Pfad quert erst einen Waldweg und führt Sie dann auf den o.a. Hauptweg, den Sie zum Aufstieg zur Ruine Löwenstein - lediglich etwas oberhalb (s.o.) - verlassen haben, zurück. Unterwegs sehen Sie schon zur Linken die Burganlage Fleckenstein.
An dem Hauptweg, auf dem Sie nach links weiter bergab gehen, weist
Sie das Wegzeichen "R. Fleckenstein" auf weitere 20 Minuten Fußweg
hin. Kurz danach stoßen Sie auf das Hinweisschild "Felsenpfad -
nicht geeignet für Kinder und bei Nässe". Sie können dieser
Ausschilderung folgen oder den rechts abzweigenden, fast
parallel zum Felsenpfad verlaufenden, aber "bequemeren" Waldweg zur Ruine Fleckenstein
wählen.
Der Felsenpfad (Markierung "Rotes Dreieck") ist
indes zweifelsohne der
weitaus schönere Weg; die Warnhinweise scheinen eher aus äußerster
Vorsicht, weniger aus Berechtigung angebracht. Sie brauchen
Schwindelanfälle o.ä. nicht zu befürchten, Sie sollten aber
einigermaßen sicheren
Tritt haben. Unterwegs stoßen Sie hier auf beeindruckende
Sandsteingebilde, durch deren Scharten und Löcher sich reizvolle
Ausblicke auf das unter Ihnen liegende Tal auftun. Zum Schluss geht
es etwas steiler, aber gut zu bewältigen, bergab ins Tal.
Hier stoßen Sie zunächst auf den ehemaligen
Bauernhof der Burg Fleckenstein, in dem Sie ein
Informationszentrum, das Café des 4 Châteaux (Café der 4 Burgen) und Ihre Sprösslinge die spielerische Ausstellung "Wald und
Sandstein" besuchen können. Wichtig ist dieser Ort aber vor
Allem, weil Sie hier schon das Eintrittsgeld für den Burgbesuch
entrichten müssen.
Kurz hinter dem Bauernhof geht es wenige Meter rechts bergauf zur Ruine Fleckenstein. Dieser ist hier eine eigene Seite gewidmet (s. also die Seite "Burg Fleckenstein: Allgemeines über die Burg").
Nach Besichtigung der Burgruine müssen Sie zurück zum
Informationszentrum und gelangen wenige Schritte dahinter auf einen
Köhlerlehrpfad, der Sie entsprechend der gleich am Weganfang
befindlichen Ausschilderung in ca. 20 Minuten zum Gimbelhof
führt.
Das Ganze dauert etwas länger, wenn Sie unterwegs an den einzelnen Stationen des Lehrpfades anhalten und sich - man weiß ja nie, ob man es gerade nach "Verlust" der einheimischen Atomkraft nicht doch mal wieder braucht, - über das Köhlerhandwerk unterrichten lassen.
Über den Gimbelhof, ein Hotel / Restaurant, sollen hier nicht viele
Worte verloren werden; die gerade an Sonn- und Feiertagen teils
übervollen Parkplätze vor dem Hof sprechen bereits eine klare
Sprache.
Aus Sicht Ihres Anwegs führt Ihr Weg vom Gimbelhof links weiter. Sie
können sich hier an doch recht abenteuerlichen, mehr als mannsgroßen
Steinfiguren orientieren, die den Weg umgeben, indes aber keinen
Wegezoll von Ihnen einfordern, sondern Teil eines mittelalterlich
geprägten Spielplatzes für Ihre Sprösslinge sind.
Im Übrigen helfen bei der Orientierung durchaus auch überzeugend die
Ausschilderung "Nothweiler 45mn" und das Wegzeichen
"Blauer Punkt".
Dieser führt zu einer großen Wegspinne, an deren
rechten Seite ein geräumiger Parkplatz liegt. In der Mitte der
Wegspinne finden Sie diverse Wegweiser, darunter das für Sie
relevante "Rote Kreuz" mit der Ausschilderung "Nothweiler
30mn". Das es - zumindest auf den ersten Blick - dennoch
etwas verwirrend ist: Sie müssen direkt an der Einmündung Ihres
Anwegs in die Wegspinne an dem ersten nachfolgenden Abzweig links
leicht bergab.
Hier geht es zunächst auf breitem Weg geradeaus; nach kurzer Zeit müssen Sie diesen Weg aber wieder - und zwar lange vor der ersten sichtbaren Bebauung - nach rechts auf schmalem Pfad verlassen; achten Sie auf die Wegmarkierung "Rotes Kreuz". Nach einem kurzen Waldstück mündet der Pfad wieder auf einen breiten Weg, dem Sie schräg links ab folgen. So erreichen Sie alsbald den o.a. Parkplatz "Nothweiler".

HinweiseLage Lagekarte anzeigen und Anfahrt berechnen Interne Links Burg Wegelnburg - Hohenburg - Löwenstein: Allgemeines über die Burgen Burg Fleckenstein: Allgemeines über die Burg Alternativ-Wanderung
Weitere Informationen und externe Links
Hauptstraße 15
Hauptstraße 20a
Ferme Gimbelhof
|