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Ramberg: Ruine Ramburg

 

Die oberhalb von Ramberg gelegene Ruine ist nur zu Fuß zu erreichen - s. dazu den u.a. Wandervorschlag - und wird gerne angelaufen, wobei hier auch die Ramburgschänke ein (mit)erkorenes Ziel zu sein scheint.

 

 

 

Burgruine RamburgDie auf dem Schlosskopf oberhalb von Ramberg gelegene Ramburg wurde im 12. Jahrhundert zum Schutz des Trifels (s. dazu die Seite "Annweiler: Burg Trifels") gegründet. 1163 wird sie erstmals im Zusammenhang mit Dietleibo de Ramesberc urkundlich erwähnt; 1263 wird Werner als erster Schenk (= erbliches, auf dem Trifels auszuübendes Hofamt) von Ramberg genannt. Der Letzte des Geschlechts der Ramberger verkaufte 1519/1520 die Burg für 2000 Gulden an die Dalberger, die Herren der Kropsburg (s. auch die Seite "St. Martin: Kropsburg - Allgemeines über die Burg").

Diese bewohnten die Burg allerdings nicht, sondern bewirtschafteten sie mit nur wenigen Dienstleuten. Im Bauernkrieg wurde die deshalb wenig wehrhafte Burg 1525 leicht eingenommen und erheblich zerstört. Die Dalberger verkauften die beschädigte Burg daraufhin 1540 an die Grafen von Löwenstein-Scharfeneck, den Besitzern der gegenübergelegen Burg Neuscharfeneck (s. die Seite "Frankweiler: Burg Neuscharfeneck"), nunmehr bereits für 4000 Gold- und 300 Silbergulden.

Burgruine RamburgDie Löwensteiner setzten die - 1560 noch zusätzlich durch Blitzschlag geschädigte - Burganlage zumindest teilweise wieder in bewohnbaren Zustand. Im 30jährigen Krieg wurde die Burg zwar nicht zerstört, aber wiederum erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Eine Wiederherstellung erfolgte nicht mehr, vielmehr wurde die Anlage von den umliegenden Anwohnern bis 1830 als Steinbruch genutzt. Dann untersagte König Ludwig I. den Raubbau. In den letzten Jahrzehnten greifen nun Konservierungsmaßnahmen.

Die Burg war von drei Seiten durch steile Abhänge geschützt; die verbleibende Seite wurde durch einen 20 m langen und 5 m breiten Halsgraben gesichert. Die Hauptburg bestand aus einem fünf- oder sechsstöckigen, an die Schildmauer grenzenden Wohnhaus. Die noch vorhandene Schildmauer ist 20 m hoch und mit 3 m Dicke nicht besonders stark ausgelegt; für den Geschützkampf war die Burg somit nicht geeignet. Der gesamt Burgfels ist unterkellert; der in den Felsen gehauene Keller ruht auf zwei quadratischen Stützpfeilern und ist mit dem Brunnenschacht verbunden. Keller, (gekürzte) Schildmauer und Teile der Wohngebäudemauern können heute durchgängig besichtigt werden.

Den Weg zur Ramburg können Sie den beiden Wandervorschlägen entnehmen.

 

Hinweise

Lage

Lagekarte anzeigen und Anfahrt berechnen

Interne Links

Annweiler: Burg Trifels

St. Martin: Kropsburg - Allgemeines über die Burg

Frankweiler: Burg Neuscharfeneck

Wanderungen

Ramberg: Rundwanderung Ramburg - Sanatorium Eußerthal 3,5 Std.
Ramberg: Ramburg - Forsthaus Heldenstein - Drei Buchen 5 Std.

Weitere Informationen und externe Links

Informationen und Links ohne Gewähr   Ramburg

www.ramburg.de

Informationen und Links ohne Gewähr   Ramburgschänke (mit Außenplätzen)

Samstag, Sonntag und jeden Feiertag ab 10.00 Uhr geöffnet
zusätzliche Öffnung in den Ferien

Informationen und Links ohne Gewähr   Gemeinde Ramberg

www.ramberg.de

Informationen und Links ohne Gewähr   Bürstenbindermuseum Ramberg

Hauptstrasse 20, 76857 Ramberg
Öffnungszeiten: Mittwoch, Samstag, Sonn- und Feiertag 14.00 bis 17.00 Uhr
Tel. 06345-1555 oder 407930
www.buerstenbindermuseum.de