Eine ganz ruhige Wanderung durch den Wasgau
Wegstrecke: 18 km
Wegzeit: 4,5 Stunden
Startpunkt der Wanderung ist die südlich von Dahn (s. auch die Seiten "Dahn: Die drei Burgen") gelegene Ortschaft Bruchweiler-Bärenbach, hier der westlich der Hauptstraße und der Eisenbahn gelegene Ortsteil Bruchweiler. Nachdem Sie in Bruchweiler die Bahngleise überquert haben, suchen Sie einen Parkplatz auf der Dorfstraße in Höhe der Einmündung der Bergstraße; Sie müssen das Fahrzeug am Straßenrand abstellen.

An der Einmündung der Bergstraße finden Sie die den ersten Wegteil begleitenden Hinweisschilder "9", "10"
und "11". Diesen folgend gehen Sie die Bergstraße
bergauf; nach etwa 6 Minuten haben Sie Bruchweiler verlassen. Immer
geradeaus laufend gelangen Sie auf eine prächtige, weitgehend
naturbelassene Hochebene. Rund um Sie herum erheben
sich die Höhen des umgebenden Berglandes. Der Weg führt Sie weiter
in einen Wald, an dessen Beginn Sie an einem
Baumstamm auch die Wegzeichen "2", "9"
und "11" sowie in die Seite einer Bank
geschnitzt zusätzlich das für Sie wichtige Wegzeichen "10"
finden.
Sie laufen weiter geradeaus in den Wald hinein bis zu einer großen Wegspinne (mit roter Sitzbank). Hier gehen die Wege "11" und "9" schräg links ab; Sie laufen jedoch leicht schräg rechts den mit der "10" ausgeschilderten Weg. Nach nicht ganz 2 km ebenen Waldweges treffen Sie auf eine weitere Wegspinne.
Von hier an
vertrauen Sie sich der Ausschilderung "Napoleonsfelsen"
bzw. "Gelber Punkt" an. Diese Wegzeichen führen Sie
in knapp 50 Minuten zu der Wegspinne unterhalb des
Napoleonsfelsens. Dieser ist dort nicht ausgeschildert - vermutlich
weil man glaubt, dass er nicht zu übersehen sei.
Tatsächlich ist er aber zwischenzeitlich von Baumbewuchs verdeckt. Also: schräg rechts neben der Sitzgruppe an o.a. Wegspinne führt ein kleiner Pfad zum Felsen, den Sie dann in höchstens zwei Minuten erreichen. Der Namensursprung des senkrecht in den Himmel ragenden Felsens ist nicht bekannt. Man kann aber wohl ausschließen, dass der Franzosenkaiser hier genächtigt hat u.a. Wahrscheinlicher scheint, dass in grauer Vergangenheit Jemand eine gewisse Ähnlichkeit der Felsenformatierung mit dem markanten Profil des Herrschers entdeckt hat.
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An der o.a. Wegspinne finden Sie auch einen Wegweiser zu Ihrem
nächsten Ziel, nämlich "Bruchweiler Hütte 2,3 km".
Sie können nun dieser Ausschilderung (auch Wegzeichen "2")
folgen oder auch den direkten, etwas steileren Pfad zu dieser Hütte
nehmen. Der schmale Pfad beginnt links neben der Ausschilderung zur
Buchweiler Hütte. Im Talgrund angelangt nehmen Sie hier von den drei
mit der "2" ausgeschilderten Wegen den linken Waldweg.
Von der Hütte laufen Sie eben (Wegzeichen "2"
und "5") eben an einigen Fischteichen,
in denen sich große Forellen o.ä. zu Hauf tummeln, vorbei. Nach ca.
1 km mündet der Weg in ein asphaltiertes Sträßchen. Hier - links am
Wegrand steht ein steinernes Kreuz - müssen Sie nun
auf diesem Sträßchen links leicht bergauf. Auf dem
durch ein schmales Tal verlaufendem Weg schieben sich schon nach
wenigen Minuten zu Ihrer Rechten die imposanten Dürrensteine
in Ihr Blickfeld. Bald erreichen Sie danach den Reinigshof,
dessen Ausschilderung auf den Vertrieb von Produkten aus der
Schafzucht - Wolle, Felle, Fellprodukte, Wollpullover, Socken,
Lederbekleidung - hinweist. Ob dieser Vertrieb tatsächlich erfolgt,
war allerdings nicht zu eruieren.
Sobald Sie den Hof passiert haben, wird der Weg etwas schwierig - es scheint, dass einige auf der Wanderkarte vorhandene Pfade in die Beweidung einbezogen worden und damit faktisch nicht nutzbar sind. Also: Sie müssen letztlich den Reinigshof umrunden. Dazu gehen Sie von dem Hof ca. 200 m bis zur nächsten Weggabelung; dort folgen Sie der Ausschilderung "4" nach rechts.
An der nächsten, kurz darauf folgenden
Wegspinne gehen Sie wieder rechts (Ausschilderung "Dahn"
bzw. "Gelber Punkt"). Folgen Sie danach nicht dem
geschotterten Weg, der schräg nach links abweicht,
sondern gehen Sie auf dem Waldweg geradeaus (Wegzeichen "Gelber
Punkt"). Nach ca. 300 m sehen Sie links ein Wegschild ("Napoleonsfelsen
- Fischbach - Rambach" bzw. "Dahn"). Hier
müssen Sie nach rechts in einen unausgeschilderten Waldweg,
der sich alsbald zu einem Pfad verjüngt. Auf diesem Weg stoßen Sie
unweigerlich auf ein Schild, das Ihnen aus Gründen des Naturschutzes
jeden Weiterweg verbietet. Wenden Sie sich an dieser Stelle um 180°; dann sehen Sie, dass ein kleiner Pfad recht steil bergab zu
einem Ferienhaus führt. Gehen Sie an diesem Haus links
ab auf dem Wiesenweg weiter. An der nächsten Weggabelung
folgen Sie der Ausschilderung "11" und "5"
links bergauf.
Dieser Weg teilt sich alsbald; der rechts abzweigende Weg "5"
ist Ihr Weg. Er führt Sie nun durch wohlig anmutenden Wald in einer
großen Rechtskurve um den Rauhberg, dann in einigen
Serpentinen rund um die mächtig aufragenden Felsen
des Wöllmersbergs.
Der Weg "5" mündet in seinem weiteren Verlauf alsbald wieder in die Ortschaft Bruchweiler.
Im Tal auf der Fabrikstraße angelangt, gehen Sie auf dieser nach rechts und gelangen dann auf geradem Weg (nun Dorfstraße) nach weniger als 10 Minuten zu Ihrem Fahrzeug (s.o.).

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