Eine nicht unanstrenge Wanderung mit vielen Höhenpunkten
Wegstrecke: 16 km
Wegzeit: 4 Stunden
Diese Wanderung haben wir Burrweiler zugeordnet (s. also zunächst die Seiten: "Burrweiler: Allgemeines").
Von Annweiler (s. die Seiten "Annweiler: Allgemeines über die Stadt") kommend fahren Sie entweder durch Burrweiler oder, um die Einwohner des Winzerörtchens zu schonen, um dieses herum ins Modenbachtal. Kurz hinter der Abzweigung nach Weyher (s. dazu auch die Seiten "Weyher: St. Anna-Kapelle - Trifelsblickhütte - Drei Märker - Modenbachtal") liegt rechts etwas zurückversetzt ein Wanderparkplatz. Sollten Sie auf die Abzweigung nach Ramberg stoßen, sind Sie ca. 200 m zu weit gefahren; sie müssen dann also wenden und zurück.

Links am Kopf des Parkplatzes (von der Auffahrt zum Platz aus
gesehen) beginnt Ihr zunächst rechts, dann links parallel zur
Fahrstraße zum Forsthaus Heldenstein verlaufender Weg (Wegzeichen "Gelb-weißer
Streifen"). Die Fahrstraße stört nicht; denn sie ist
zumindest an Werktagen kaum befahren. Der erste, rechts neben der
Straße verlaufende Teil des Weges ist recht eben; nachdem Sie die Straße
überquert haben geht es aber ganz gut bergauf.
Das Forsthaus Heldenstein (460 m) müssten Sie in
etwas mehr als 60 Minuten erreichen.
Auf dem davor gelegenen Parkplatz können Sie sich an der Wanderkarte über den weiteren Wegverlauf orientieren - Sie laufen den direkten, mit "1" bzw. "2" ausgeschilderten Weg zum Schänzelturm und dann weiter zum Benderplatz.
Der gut ausgeschilderte, zum Schänzelturm führende Weg "1"
bzw. "2" beginnt an der - vom Forsthaus gesehen - rechts
gelegenen Seite des Parkplatzes und steigt gleich steil an.
Unterwegs stoßen Sie auf einer Anhöhe auf zwei Gedenksteine,
auf denen die Verteidigung des Deutschen Vaterlandes während des
ersten Koalitionskrieges - Krieg wechselnder Koalitionen
europäischer Staaten gegen das revolutionäre Frankreich von 1792 bis
1807, auch Krieg der Französischen Revolution genannt - gerühmt
wird. Um 1794 fanden hier kriegerische Auseinandersetzungen zwischen
Frankreich und Österreich / Preußen statt.
Auf Ihrem Weiterweg laufen Sie unmittelbar auf den
Schänzelturm zu. Ein Aufstieg auf den in 613 m Höhe
gelegenen Turm
lohnt sich für denjenigen, der auf weite Aussicht hofft, nicht, da
der umliegende Wald diese verhindert.
Vom Turm - in ursprünglicher Gehrichtung - rechts ab es nun nur
bergab zum Benderplatz (552 m). Sie überqueren
diesen Platz leicht schräg nach rechts und folgen weiter dem
Wegzeichen "Blau-gelber Streifen". Der breite
Waldweg verläuft zunächst überwiegend eben. Bei der ersten
Weggabelung müssen Sie den links bergauf verlaufenden Weg gehen; bei
der zweiten Gabelung folgen Sie dem nun rechts bergab zum
Kohlplatz (466 m) führenden Weg (ausgeschildert).
Unmittelbar vor der o.a. zweiten Abzweigung sehen Sie bei etwas
Aufmerksamkeit links den Hinweis auf den Dr. Spaten-Pfad
bzw. den Hinweis auf den Kesselberg. Hier führt der
Pfad recht steil in mehreren Serpentinen auf den zweithöchsten Berg
des Pfälzer Waldes. Wenn Sie als Gipfelbezwinger in die Annalen
eingehen wollen, sollten Sie den ca. 30 Minuten in Anspruch
nehmenden Abzweig wählen. Seien Sie aber vorgewarnt; Aussicht gibt
es auch hier wegen des Baumbewuchses weder unterwegs noch auf dem Gipfel.
Ihrer Beurteilung bleibt überlassen, ob die auf dem Gipfel anzutreffenden "Gletschermühlen"
- aus der Eiszeit stammende Auswaschungen in einigen Felsbrocken -
die Mühen des Aufstiegs lohnen. Zurück vom Gipfel des Kesselberges müssen Sie auf
dem Hinweg. Sie können den Weg nur insoweit variieren, als dass Sie
über den Gipfel hinausgehen, über die Felsbrocken hinweg am
anschließenden Hang durch Waldgelände auf den schon oben sichtbaren
Forstweg frei absteigen und dann auf dem Forstweg nach rechts gehen,
um sodann bald wieder auf den Dr. Spaten-Pfad zu gelangen.
Am Kohlplatz, dem früheren Standplatz von
Kohlenmeilern, ist die Ausschilderung zu Ihrem nächsten Ziel, der
Nellohütte, nicht zu übersehen. Auf recht steilem
Pfad (Wegzeichen "Blau-weißer Streifen") laufen Sie
direkt auf dem weitläufigen, von Wald umgebenen Hüttengelände ein
und können hier nun eine wohlverdiente Rast einlegen. Anzumerken ist
hier aus Gründen der Gleichbehandlung: Eine solche Rast ermöglicht
auch die Amicitia-Hütte, die Sie alsbald auf
Ihrem Weiterweg besuchen können.
Von der Nellohütte geht der Weg (Wegzeichen "Blau-weißer
Streifen") weiter bergab bis zu Ihrem o.a. Parkplatz.
Unterwegs wird nun auch auf die Amicitia-Hütte hingewiesen. Der
Ausschilderung - rechts ab - folgend erreichen Sie die Hütte in
weniger als 10 Minuten ab Ausschilderung. Die Hütte an den sieben
Quellen ist zu Öffnungszeiten ebenfalls auf Ihre Verköstigung
eingerichtet und bietet ansprechende Außensitzplätze. Auch von
hier führt ein Weg direkt zu Ihrem Parkplatz; Sie müssen also nicht
zu dem o.a. Abzweig zurück.

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