Mit Felsen auf Du und Du.
Der Dahner Felsenpfad ist das neue Highlight der Dahner Felsenwelt. Ein Rundwanderweg führt meist bergauf / bergab sowie kreuz und quer zu unzähligen Felsgesteinen imposanten Ausmaßes und teils wundersamer Gestalt. Dabei bietet er an vielen Stellen Rast-, Einkehr- und Aussichtsmöglichkeiten.
Wegstrecke: 12 km
Wegzeit: 3,5 Stunden
Das auf halber Strecke zwischen Bad Bergzabern (s. dazu die Seite "Bad Bergzabern: Allgemeines über die Stadt und das Schloss") und Pirmasens gelegene Dahn ist Zentrum des nach ihm benannten Dahner Felsenlandes und ein Paradies für Wanderer. Erfasst wurden auf diesen Seiten bereits der Dahner Rundwanderweg Teil 1 und Teil 2 (zu weiteren Höhenpunkten s. rechts). Ausgangspunkt der Wanderung ist die Kreuzung "Am Wachtfelsen", "Am Büttelwoog" und "Hasenbergstraße" (Felsmassiv "Braut und Bräutigam").
Um dorthin zugelangen, biegen Sie in letztere Straße - wenn
Sie mit einem PKW von Hinterweidenthal anfahren - von der
Bundesstraße 427 vor dem eigentlichen Ortskern Dahns nach rechts ab
und folgen dem Straßenverlauf. Alsbald queren Sie eine
Eisenbahntrasse - links liegt der Bahnhof "Dahn Süd"; an einem
Laternenpfahl finden Sie dort die Ausschilderung zu o.a. Parkplatz.
Parkplätze sind genügend vorhanden; Sie dürfen auch, nachdem Sie eine
Klamm durchfahren haben (s. dazu die Seite "Dahn:
Dahner Randwanderung - Teil 2"), auf dem Grünstreifen
am rechten Straßenstrand parken.

Eine genaue Wegbeschreibung ist ebenso wenig erforderlich wie
eine Wanderkarte. Der Weg ist nämlich optimal ausgeschildert; Sie
können vertrauensvoll ganz einfach dem orangefarbenen Wegzeichen "Dahner
Felsenpfad" folgen. Die gut sichtbaren Wegzeichen sind in kurzen
Abständen und schlichtweg an allen Ecken und Kanten angebracht.
Diese Ecken - oder wie in der Einleitung mit "kreuz und quer"
beschrieben - sind auch ein Kennzeichen des Weges. Um Ihnen den
Genuss aller Felsgesteine zu ermöglichen, Sie hautnah an diese,
darauf, durch sie hindurch und daran entlang zu führen, verläuft der
Weg häufig in vielen Kurven und Windungen bergauf und bergab. Nur so
können Sie "dralle Klötze, feine Säulen, kompakte Schichten, fragile
Galerien, massive Batterien und steile Wände" und "atemberaubende
Aussicht" erleben (Textauszüge aus dem Flyer "Premiumwanderweg "Dahner
Felsenpfad" von
www.dahner-felsenland.net). Diese mit der Neuanlage von Steigen
und Pfaden verbundene Weggestaltung ist mithin auch ein Grund dafür,
dass für diese Wanderung eine Wanderkarte wenig weiterhilft.
Sie laufen den Weg entsprechend der Beschilderung den Nummern 1 bis 14 folgend (andersrum geht es natürlich auch, das erfordert aber dann schon etwas mehr Gehirnakrobatik ähnlich wie bei einem Countdown, nur das dieser hier nicht fortlaufend angesagt wird).
Im Ersten Abschnitt (sie haben den ersten Campingplatz auf der
linken Seite passiert und sind vor dem zweiten Campingplatz im
90°-Winkel nach rechts abgebogen) besuchen Sie die Felsgesteine
"Pfaffenfels" (Aussichtspunk), "Schillerfelsen" und "Schwalbenfelsen"
(Aussichtspunkt) und die "Felsarena" sowie zuvor die Sportanlage des F.C.
Dahn 1913 e.V. Danach geht es gemächlich und recht eben über ein
Hochplateau, von dem dann aber der Weg alsbald nach einer scharfen
Rechtskurve links bergab über den Aussichtspunkt "Elwetritschefelsen"
(s. dazu die Seite "Elwetritsche") zur Dahner
Hütte des Pfälzerwald-Vereins (s. dazu die Seite "Dahn:
Dahner Rundweg 2") führt. Hier ist eine Einkehr nahezu
unerlässlich; denn Sie haben jetzt bei Weitem noch nicht die Hälfte
des Weges hinter sich.
Ihr Weg geht am anderen der Dahner Hütte erst noch einige Meter
eben, führt dann aber recht steil zu den Felsformationen
"Hirschfelsen", "Schusterbänkel", "Mooskopf", "Schlangenfelsen" und
"Roßkegelfels". An dieser Stelle vermissen Sie ggf. - und das wäre
dann auch das einzige Mal - einen Wegweiser; denn nach letztem Fels
geht es in einem Bogen stetig bergab, so dass sich das nicht falsche
Gefühl aufdrängt, in einem weitem Kreis und zur Dahner Hütte zurück
zu laufen. Indes kurz vor dieser weist Sie das Wegzeichen "Dahner
Felsenpfad" wieder links bergauf. Auf der Höhe angelangt verläuft
der Weg recht gemächlich auf breiten Waldwegen. Sie passieren
unterwegs den "Ungeheuerfelsen" und wähnen sich, wenn Sie ein
breites Tal erreichen, schon kurz vor Ihrem Ausgangspunkt am
Felsmassiv "Braut und
Bräutigam". Weit gefehlt! Plötzlich zweigt der Weg nach rechts ab
und steigt stetig wieder bergauf. Sie dürfen nämlich den
langgestreckten "Lämmerfelsen" nebst Aussichtspunkt nicht unbeachtet
lassen. Von diesem geht es wieder bergab ans Ufer der Wieslauter und
von dort am Hotel "Pfalzblick" vorbei nur noch wenige Meter bergauf
zu Ihrem Startpunkt.
| 1 Braut und Bräutigam | 6 Hirschfelsen | 11 Ungeheuerfelsen |
| 2 Pfaffenfels | 7 Schusterbänkel | 12 Büttelfels |
| 3 Schillerfelsen | 8 Mooskopf | 13 Lämmerfelsen |
| 4 Schwalbenfelsen | 9 Schlangenfeslen | 14 Wachtfelsen |
| 5 Elwetritschefels | 10 Roßkegelfels |
Anmerkung:
HinweiseLage Lagekarte anzeigen und Anfahrt berechnen Interne Links Bad Bergzabern: Allgemeines über die Stadt und das Schloss Wanderungen u.a.
Weitere Informationen und externe Links
vom 3. Sonntag im Januar bis 31. März: Mittwoch,
Samstag, Sonntag, Feiertag 10.00 - 18.00 Uhr
Schulstraße 29 |