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Dahn: Burg Neudahn 

 

Die Burg Neudahn ist die vierte Burganlage aus der Dahner Burgengruppe und ebenso wie die übrigen drei Burgen immer einer Besichtigung wert.

Sehen Sie zunächst die Seite "Dahn: Dahner Randwanderung - Teil 2", die Sie zur Burg Neudahn führt.

 

Burgruine NeudahnBesonders zu vermerken ist hier vorweg, dass die Burg Neudahn nach ihrer Zerstörung im 17. Jahrhundert großzügig wieder aufgebaut wurde; so beeindrucken dann auch heute noch insbesondere die beiden mächtigen Batterietürme mit einer Höhe von 24 m den Besucher. Zudem kann die Oberburg mit zweigeschossigen Mauerresten eines Wohnbaus und Zisterne besichtigt werden.

Als Gründer der Anlage gilt Heinrich von Dahn, der auch Heinrich Mursel von Kropsburg (s. die Seite "St. Martin: Kropsburg - Allgemeines über die Burg") genannt wurde. Er soll die Burg wegen Familienstreitigkeiten und auch wegen Platzmangels 1240 erbaut haben.

Nach Aussterben seiner Linie ist die Burg in den Besitz der Altdahner (s. die Seite "Dahn: Die drei Burgen") übergegangen. Man geht davon aus, dass die Burg 1438 abgebrannt ist und nachfolgend wieder aufgebaut wurde.

Burgruine NeudahnDer Entwicklung der Waffentechnik folgend entstanden dann in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts die beiden Batterietürme.

Ludwig von Neudahn, der letzte Dahner Ritter, starb 1603 auf seinem Schloss in Burrweiler (s. dazu die Seite "Burrweiler: Allgemeines"); der Dahner Besitz fiel an das Bistum Speyer (s. die Seite "Speyer: Allgemeines über die Stadt"). Die Burg diente nun dem bischöflichen Amtmann als Dienstsitz.

Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde die Burg Neudahn 1689 zerstört.

Die Burganlage muss - wie schon oben angedeutet - erlaufen werden, und zwar am Besten über den u.a. Dahner Rundweg - Teil 2.