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Dörrenbach: Rundwanderung Dörrenbach - Oberotterbach

 

Verbinden Sie den Besuch von Dörrenbach mit einer ruhigen, aber dennoch abwechslungsreichen (Kolmberg-Kapelle, Stäffelsberg, Ruine Guttenberg, Oberotterbach) Rundwanderung.

Weglänge: ca. 15 km
Wegzeit: knapp 4 Stunden

 

Dörrenbach: Ausschilderung Kolmerberg-KapelleLesen Sie bitte zuerst die Seiten "Dörrenbach: Allgemeines"; denn Sie sollten die folgende Rundwanderung mit einer kleinen Besichtigung des Winzerortes Dörrenbach beginnen.

Dazu sollten Sie Dörrenbach durchfahren. Ca. 250 m hinter dem Wehrfriedhof (rechts gelegen) bzw. dem Rathaus (links, nahezu gegenüber gelegen) finden Sie ggf. einen Parkplatz. Von dort aus besichtigen Sie zunächst (von nun an zu Fuß) das Rathaus und den Wehrfriedhof.

Die nachfolgende Wanderung führt Sie dann von Dörrenbach über die Kolmerberg-Kapelle, den Stäffelsberg, die Burgruine Guttenberg und Oberotterbach wieder zu Ihrem Ausgangspunkt zurück:

Dörrenbach: Kolmerberg-KapelleUnmittelbar vor dem Wehrfriedhof (vom o.a. Parkplatz kommend) führt Ihr Weg der Beschilderung "Zur Kolmerberg-Kapelle 15 Minuten" folgend links recht steil bergauf. Richten Sie sich dabei nach den Wegzeichen "Grünes Dreieck" (auf rundem weißem Schild - s. Bild links oben) bzw. Weg.-Nr. "15". Wenn zwischendurch der Weg ausdrücklich mit "Kapelle" beschrieben ist, folgen Sie dieser Ausschilderung. Der Weg führt Sie zunächst am Wehrfriedhof entlang leicht bergauf, dann ein kurzes Stück durch eine Wohnsiedlung und danach durch ein Waldstück zur Wallfahrtskapelle.

Turm auf StäffelsbergVon dieser gehen Sie nun in ursprünglicher (westlicher) Wegrichtung geradeaus, nunmehr eben, weiter (weiterhin Wegzeichen "Grünes Dreieck" bzw. Weg.-Nr. "15"), bis Sie nach ca. 15 Minuten an eine Wegkreuzung gelangen. Rechts steht nun ein Fels mit der Aufschrift "Bild 1756". Gehen Sie hier geradeaus bergauf oder den etwas links davon versetzten Weg weiter; auf beiden - sich bald wieder vereinigenden - Wegen führt Sie das Wegzeichen "Grünes Dreieck" nun unweigerlich auf den 481 m hohen Stäffelsberg.

Hier laden mehrere Bänke zur Rast und ein Turm zu weiterem Aufstieg ein. Der Turm wurde, nachdem er nach dem zweiten Weltkrieg gesprengt worden war, 1964 wieder neu errichtet und trägt heute unzählige Antennen, Verstärker etc. Vom Turm aus haben Sie eine großartige Aussicht; mehrere an der Turmbrüstung angebrachte Hinweistafeln erleichtern die Orientierung.

Von dem Turm führt Sie (weiter in ursprünglicher Gehrichtung) der mit "Grünem Dreieck" (aber teilweise auch "Weißem Dreieck") gekennzeichnete Waldweg - u.a. bald durch eine Kiefernschonung - bis zum großen Wanderparkplatz "Drei Eichen". Hier finden Sie eine große Übersichtskarte, anhand derer Sie sich einen weiteren Überblick verschaffen können.

Burgruine GuttenbergFolgen Sie von hier der Ausschilderung "Ruine Guttenberg". An der nächsten Wegkreuzung ist etwas Obacht erforderlich; das nach links bergauf weisende Wegzeichen "Ruine Guttenberg" liegt im Dunkeln und kann leicht übersehen werden (Anmerkung: Der Abzweig kommt unmittelbar nach dem Schild "Mundatwald" und dem kurz danach, ebenfalls links gelegenen Wegzeichen "zum Waldgeisterweg").

Die Ruine Guttenberg (503 m) erreichen Sie nach maximal 10minütigem Aufstieg.

 

Burgruine GuttenbergDie Burg Guttenberg wurde im 12. Jahrhundert auf einem langen, schmalen Bundsandsteinfelsen errichtet; für das Jahr 1150 ist ein Landolf von Gutenburc verzeichnet.

Ab 1292 war die Burg attraktives Reichslehen der Grafen zu Leinigen, gehörten zu ihr doch u.a. die Dörfer Dierbach, Dörrenbach, Freckenfeld, Kandel, Minderslachen, Ober- und Niederotterbach. 1330 verpfändete Kaiser Ludwig der Bayer die Burg für 6000 Mark Silber an die Kurpfalz. Da diese jedoch die Pfandsumme nicht aufbringen konnte, blieben die Leininger Besitzer der Burg. Ab 1379 gehörte sie dann aber doch - nach einer Fehde - je zur Hälfte der Kurpfalz und derer zu Leiningen. Beide Teile erwarben später die Herzöge von Zweibrücken (1410 und 1559). Die Burg wurde im Bauernkrieg 1525 zerstört und anschließend nicht wieder aufgebaut; erhalten sind im Wesentlichen nur noch Reste der Ringmauern und der Vorburg, eine Felsentreppe und Teile des Bergfrieds.

Von der Burg aus hat der Besucher guten Ausblick insbesondere auf das süd- und westlich gelegene, ca. 7qm große Gebiet des Mundatwaldes. Dieses wurde 1949 durch französische Besatzungsverordnung als "Grenzberichtigung" aus dem Staatsgebiet des Deutschen Reiches ausgegliedert und Frankreich einverleibt, um die Wasserversorgung der Stadt Weißenburg (s. die Seite: "Wissembourg / Weißenburg: Allgemeines") sicher zu stellen. 1986 wurde die Ausgliederung - gegen Geldleistung - wieder aufgehoben.

Wegzeichen WaldgeisterwegVon der Burgruine müssen Sie abwärts zurück und zwar bis zum o.a. Schild "zum Waldgeisterweg"; diesem folgen Sie dann rechts weiter bergab ins "Otterbachtal" bzw. nach "Oberotterbach".

Wegzeichen Gelb-grüner BalkenIm weiteren Wegverlauf, auf dem Sie ca. 280 Höhenmeter verlieren, orientieren Sie sich an dem "Gelb-grünen Balken".

WaldgeistAuf dem also nun stetig bergab, nahezu geradewegs nach Oberotterbach führenden Weg treffen Sie am linken Wegesrand bald auf einige mehr oder minder heimelige Gesellen, die der Oberotterbacher Holzschnitzer Volker Dahl in unzähligen ehrenamtlichen Arbeitsstunden ausschließlich zu Ihrer Freude geschaffen hat.

Kurz nachdem Sie ein linker Hand gelegenes Jugendheim passiert haben, erreichen Sie den Ortsrand von Oberotterbach. Gehen Sie nun weiter geradeaus durch den Ort bis zur Handwerkergasse. Folgen Sie dieser nach links ab und nachfolgend der Markierung "Grüne Traube". Der Weg führt Sie an Weinfeldern und einem Sportplatz vorbei zu Ihrem Ausgangspunkt zurück.


Anmerkung: Wer über zwei Fahrgelegenheit verfügt, kann am Ortseingang von Oberotterbach (von der Ruine Guttenberg aus gesehen) am o.a. Jugendheim oder dem dahinter gelegenen Parkplatz des Waldgasthauses ein Fahrzeug abstellen und damit den Weg zwischen Oberotterbach und Dörrenbach "einsparen" (das sei an heißen Tagen entschuldigt; denn dann ist das "gesparte" Wegstück nahezu ununterbrochen der Sonne ausgesetzt). Der Weg verkürzt sich damit auf ca. 12 km, die Wegzeit auf ca. 3 Stunden.

Wanderkarte Guttenberg