Eine sehr abwechslungsreiche Wanderung zwischen Burg Berwartstein und Dahn
Wegstrecke: 11 km
Wegzeit: 3 Stunden
Ihr Startpunkt ist Erlenbach. Das Parken eines Fahrzeugs in Erlenbach ist nicht ganz so einfach; denn "richtige" Parkmöglichkeiten gibt es - wenn man vom wohl erlaubten Parken am Straßenrand absieht - wohl nicht. Wem der Straßenrand aber genügt, der stellt sein Fahrzeug am Besten - von der B 427 kommend - kurz hinter dem nicht zu übersehenden "Gasthaus zum Berwartstein" mitten in Erlenbach ab. Ansonsten: Achten Sie bei der Einfahrt in Erlenbach auf das rechts gelegene Rondell für Busse. Dort gibt es mindestens sechs, zudem schattige Parkplätze.
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Von diesen gehen Sie der Hauptstraße entlang, links liegt die
Kirche, kurz danach folgt auf der rechten Seite das "Gasthaus zum Berwartstein". Ca. 100 m danach zweigt Ihr Weg auf ein asphaltiertes
Fahrsträßchen schräg rechts bergauf ab. An dessen linken
Randstreifen sehen Sie die Ausschilderung nach Busenberg und Bundenthal, rechts die nach Bruchweiler und zur "Drachenfels-Hütte",
ihrem ersten Ziel. Sie orientieren sich ab hier zunächst an der
"Roten Raute". Der gemächliche Aufstieg dauert ca. ½ Stunde. Zu
Anfang passieren Sie einige Wiesen, gelangen dann aber bald in den
Wald. Kurz zuvor sollten Sie immer wieder mal einen Blick über die
linke Schulter werfen; denn je höher Sie steigen, umso besser wird
der Ausblick auf die Burg Bewartstein (s. dazu die Seiten "Burg
Berwartstein: Allgemeines über die Burg"). Das Fotografieren der
Burg sollten Sie für den Rückweg, der auch hier entlang geht,
aufheben; denn je später der Tag, desto besser sind hier die
Lichtverhältnisse (Sonnenstand).
Auf der ersten Höhe angelangt, teilt sich der Weg - rechts steht ein steinernes Kreuz -; Sie folgen der "Roten Raute" nach schräg rechts.
Auf der nächsten Höhe laufen Sie auf eine große Waldwiese zu. Sie
haben jetzt einen guten Blick auf eines Ihrer späteren Wegziele, den
rechts von Ihnen gelegenen Heidenberg (420 m) mit dem daraus
hervorragenden Heidenpfeiler. Sie gehen hier weiter geradeaus,
biegen also nicht nach rechts ab (merken sich die Stelle aber; denn
später kommen Sie hierhin zurück - s.u.). Kurz darauf sehen Sie auch
links an einem Baum Ihr Wegzeichen "Rote Raute".
Bald ist Obacht geboten; denn Ihr Weg zweigt nun etwas verborgen nach rechts ab (sollten Sie auf Ihrem Weg auf eine rechts gelegene Schutzhütte - "Jagdhütte" - stoßen, sind Sie etwas zu weit gelaufen und müssen ca. 80 m zurück). An der vorbenannten Abzweigung gehen sogar zwei Wege recht ab. Nehmen Sie den aus Richtung Erlenbach gesehenen vorderen, bergab führenden Weg. Sie orientieren sich an der Ausschilderung "Drachenfelshütte - Busenberg" und dem rechts am Baum befindlichen Wegzeichen "4".
Nach knapp 300 m erreichen Sie einen Talgrund und müssen jetzt rechts auf einen kleinen Pfad abzweigen (Ausschilderungen "Drachenfelshütte" und "Rundwanderweg zur Hütte 4"). Knapp 100 m weiter geht es an der Weggabelung links. Der dort befindlichen Ausschilderung "Drachenfelshütte" folgend können Sie die Hütte nicht mehr verfehlen.
Die sehr gepflegte, 1968 erbaute Drachenfelshütte, die viele
Außenplätze und - für insbesondere die nimmer müden "Kleinen" unter
uns - einen großen Spielplatz bietet, lädt auch außerhalb der
Öffnungszeiten zu einer Rast ein. Sie sollten auch die Möglichkeit
nutzen, die am Eingang zur Hüttenanlage stehende Wegetafel näher in
Augenschein zu nehmen, um dort Ihren Weiterweg anhand dieser
Beschreibung zu erkunden (schon jetzt ist hier darauf hinzuweisen,
dass der Verbindungsweg zwischen den später zu begehenden Rundwegen
"2" und "3" dort ebenso wie auf vielen Wanderkarten nicht
eingezeichnet ist).
Nach Ihrer Rast müssen Sie zwingend die Burgruine Drachenfels (367 m) besuchen (s. dazu im Einzelnen die Seite "Busenberg: Burgruine Drachfels - Allgemeines"). Dazu gehen Sie von der Drachenfelshütte in ursprünglicher Gehrichtung keine 100 m weiter und zweigen dann schräg rechts bergauf ab. Nach kurzem Aufstieg stehen Sie vor dem Eingang zur Burgruine.
Nach deren sicherlich ausführlichen Besichtigung müssen Sie zur
Drachenfels-Hütte zurück (von der Burgruine sehen Sie übrigens nicht
nur auf die Drachenfelshütte, sondern auch auf den links dahinter
gelegenen Weißensteiner Hof, dem nächsten, insbesondere dem um seine
weitere Verpflegung besorgten Wanderer Beruhigung bietenden Ziel).
Sie gehen an der Drachenfels-Hütte vorbei und dann an der ersten
Wegzweigung schräg links parallel zu einer kleiner Fahrstraße weiter
(Wegzeichen "1" und dann Ausschilderung "Weißensteiner Hof 500 m").
In Höhe des Weißensteiner Hofes sollten Sie sich einmal umdrehen und
noch einen - allerdings auf diesem Weg keineswegs letzten - Blick
auf den Drachenfels werfen.
Unmittelbar - in Ihrer Wegrichtung - hinter der Gaststätte "Weißensteiner Hof", in der Sie übrigens dann auch sehr zuvorkommend und gut bewirtet werden, führt Ihr Weg rechts ab auf der asphaltierten Straße zu dem knapp 100 m entfernten Parkplatz "Naturpark Pfälzerwald".
Wenige Meter hinter dem links gelegenen Parkplatz zweigen Sie nach schräg rechts von der Fahrstraße ab und gehen den Waldweg mit den Wegzeichen "2" und "3" weiter. Dieser Weg teilt sich alsbald. Sie gehen hier links, laufen unterhalb eines großen Sandsteinfelsens und dann auf ebenen Weg (Wegzeichen "3") immer geradeaus (Lassen Sie sich nicht dadurch beirren, dass kurz hinter dem vorgenannten Sandsteinfels ein Wegzeichen "3" rechts bergauf zu weisen scheint - ignorieren Sie das Wegzeichen und die sonstige dort befindliche Ausschilderung!). Nach ca. 10 Minuten verjüngt sich Ihr Weg und Sie sehen, dass nun wieder das Wegzeichen "3" rechts bergauf weist.
Gehen Sie hier trotzdem auf dem schmalem Pfad weiter geradeaus.
Nach weniger als 100 m endete der Pfad und Sie stehen am Fuße des
mächtigen Heidenpfeilers, dessen Höhe Sie alsbald näher erkunden
werden. Rechts am Fuße des Felsen sehen Sie übrigens einige Gravuren
- die sog. Mundatschlüssel des Benediktinerklosters Weißenburg.
Nach diesem kleinen Abstecher müssen Sie nun zurück zum vorgenannten Abzweig und folgen jetzt dem Wegzeichen "3" bergauf. Auf schmalem, durch dunklen Nadelwald führendem Steig geht es in unendlich scheinenden Serpentinen immer recht steil bergauf bis auf den Rücken des Heidenbergs.
Dort endlich angelangt, gehen Sie wenige Schritte nach links auf
den Heidenpfeiler - und zwar exakt soweit Sie sich trauen! Als
erstes gerät wieder die Burg Bewartstein in ihr Blickfeld.
Denjenigen, die sich im Gegensatz zu uns trauen, soll sich bei
weiterem Vordringen auf den Fels auch der Blick auf Lindelbrunn (s.
Seiten "Lindelbrunn:
"Allgemeines über die Burg"), Madenburg (s. Seiten "Madenburg:
Allgemeines über die Burg"), Trifels (s. Seiten "Annweiler:
Burg Trifels") und Wegelnburg (s. Seiten "Schönau:
Burg Wegelnburg - Hohenburg - Löwenstein - Burg Fleckenstein")
erschließen (Nochmals: Vorsicht ist angeraten!).
Von dem faszinierenden Aussichtspunkt geht es die o.a. wenigen Schritte zurück und nun wieder dem Wegzeichen "3" folgend fast konstant eben auf dem Kamm des Heidenbergs weiter. Gleich zu Anfang passieren Sie einen kleineren Sandsteinfelsen, später dann eine Ansammlung recht untypischer Felsbrocken. Letztere sind die Reste von Batteriestellungen des Westwalls; rechts daneben können Sie auch noch die nach Sprengung der Stellungen verbliebenen Krater erkennen.
Am Ende des Kammweges öffnet sich der Wald und erlaubt Ihnen
viele Ausblicke auf die nun ja schon bekannte Burgruine Drachenfels,
die Burgenanlage Altdahn (s. dazu die Seiten "Dahn:
Die drei Burgen"), Busenberg u.v.a. An dieser Stelle führt nun
auch das Wegzeichen "3" schräg rechts am Fuße des Felsens vorbei
wieder bergab.
Jetzt ist etwas Aufmerksamkeit erforderlich; denn Sie müssen nun vom Weg "3" auf den Weg "2" gelangen. Dieser Übergang findet an der ersten Weggabelung des Weges "3" statt. Der Weg "3" geht rechts ab, Sie müssen hier nach links den nicht gekennzeichneten Weg gehen (in Ihrem Rücken sehen Sie die Ausschilderungen "Buchkammer" und "Heisenberg", die sich allerdings nicht auf ihren Weg, sondern den zu verlassenden Weg "3" beziehen).
Der folgende Abstieg über mehrere Serpentinen endet an einer
Sitzbank bzw. - was eigentlich wichtiger ist - auf dem quer
verlaufenden Weg "2". Diesem folgen Sie nun nach links.
Nach knapp 20 Minuten ebenen Weges stoßen Sie auf den quer verlaufenden Weg "4" und die Ausschilderung nach "Erlenbach". Gehen Sie hier entsprechend nach rechts. Immer geradeaus und eben erreichen Sie alsbald die oben näher beschriebene Wegeteilung an der Waldwiese mit dem Blick auf den Heidenberg bzw. Heidenpfeiler. Sie müssen hier also links gehen und erreichen nach ca. 20 Minuten stets abwärts führendem Weg wieder Erlenbach (Vergessen Sie unterwegs nicht die Fotos von der Burg Berwartstein!).

HinweiseLage Lagekarte anzeigen und Anfahrt berechnen Interne Links Burg Berwartstein: Allgemeines über die Burg Busenberg: Burgruine Drachfels - Allgemeines Lindelbrunn: Allgemeines über die Burg Madenburg: Allgemeines über die Burg Wanderungen
Weitere Informationen und externe Links
PVW Busenberg
76891 Busenberg |