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Frankweiler: St. Anna-Kapelle - Gleisweiler

 

Diese Wanderung bietet die schönsten Ausblicke auf die von Weinbergen umgebenen Winzerdörfer Frankweiler, Gleisweiler und Burrweiler. Der meist durch Bäume vor praller Sonneneinstrahlung geschützte Weg führt Sie zunächst zur St. Anna-Kapelle hinauf und von dort wieder bergab nach Gleisweiler und zurück nach Frankweiler. Ein lohnender Abstecher nach Burrweiler ist möglich.

Wegstrecke: 8 - 11 km
Wegzeit: 2 - 3 Stunden

 

Zur Vorbereitung sehen Sie bitte kurz auf die Seiten "Frankweiler: Allgemeines", "Gleisweiler: Allgemeines" und "Burrweiler: Allgemeines".

Anfahrt mit dem PKW: Von Annweiler (s. dazu die Seite: "Annweiler: Allgemeines über die Stadt") kommend fahren Sie am Besten auf der Weinstraße durch Frankweiler hindurch und - an der kurz nach Ortsende folgenden nach rechts führenden Abzweigung vorbei - weiter auf der Weinstraße geradeaus. Auf der rechten Seite liegt nun der örtliche Friedhof. Ca. 600 m nach dem Friedhof biegen Sie - auf der Anhöhe - rechtwinklig nach links ab (Frankenburgstraße). Durch die Weinberge hindurch gelangen Sie nach ca. 500 m wieder nach Frankweiler. An der ersten Kreuzung (Frankenburg- / Ringelsberg- / Bergbornstraße) fahren Sie rechts in die Sackgasse und haben hoffentlich das Glück, dort einen freien Parkplatz zu finden.

Wanderzeichen WeintraubeWegverlauf: Von dem Parkplatz laufen Sie in bisheriger Fahrtrichtung weiter. Nach wenigen Metern endet die asphaltierte Straße und wird zum Feldweg, der sich nun auch gleich teilt. Schräg links leicht bergauf geht es zur Landauer Hütte (s. unter der Seite: "Frankweiler: Rundwanderung Orensfelsen - Landauerhütte - Ringelsberghütte"). Ihr Weg führt Sie jedoch geradeaus weiter - an der Hauswand rechts neben Ihnen sehen Sie das Wanderzeichen "Grüne Weintraube".

St. Anna-KapelleNach ca. 300 m biegen Sie an der ersten Möglichkeit rechts ab; der Weg macht alsbald nach dem ersten links gelegenen Haus einen 90°-Knick nach rechts und verläuft am Waldrand (Hainbachtal). Nach dem zweiten nunmehr rechts gelegenen Gebäude teilt sich der Weg. Geradeaus geht es leicht bergab. Sie gehen aber schräg links bergauf auf dem mit Kopfsteinen gepflasterten Weg - links sehen Sie am einem Baum wieder das Wanderzeichen "Grüne Weintraube".

Sie schreiten nunmehr über einen der schönsten Panoramawege - links steigt der Pfälzer Wald bergauf, zu Ihrer Rechten bietet sich ein phantastischer Blick auf die mit Weinstöcken bewachsene Hügellandschaft, die selbst unermüdliche Toscana-Schwärmer zum Verstummen bringen sollte.

Unmittelbar bevor Sie die am 3. März 1871 gepflanzte Friedensreiche erreichen - das Schild an der Eiche ist nicht zu übersehen -, weichen Sie nach schräg links auf einen kleinen Fußweg ab. An der ersten Wegteilung nehmen Sie die linke Abzweigung und laufen nun scheinbar direkt auf die Gebäude der Privatklinik Bad Gleisweiler zu - rechts sehen Sie deren Parkplätze, zu beiden Seiten umgeben Sie an dieser Stelle weit in den Himmel ragende Mammutbäume. Unmittelbar vor der Klinik versperrt Ihnen ein Schild (Privatgelände - Betreten verboten) den Weiterweg. An dieser Stelle steigt ihr Weg indes links ab in mehreren Serpentinen bergauf.

Variante 1:

Blauer StreifenDie einfachste, aber beschwerlichere Möglichkeit ist, nun immer dem aufsteigenden Steig bergauf zu folgen. Sie queren dabei mehrere Wege, steigen über ein paar Stufen und sehen sogar einmal das Wanderzeichen "Rotes Reh" (s. weiter unten). Wichtig ist nur dass Sie immer bergauf steigen. Auf der Höhe angelangt stoßen Sie auf einen breiten quer verlaufenden Waldweg; geradeaus geht es nicht weiter. Nach Links ist der Weg ausgeschildert mit "Trifelsblick-Hütte 5 Min." (s. auch die Seite "Weyher: St. Anna-Kapelle - Trifelsblickhütte - Drei Märker - Modenbachtal"). Sie gehen aber rechts, nunmehr leicht und nahezu konstant bergab und verlieren so einen nicht unbeachtlichen Teil der zuvor erstiegenen Höhe (Wegzeichen "Blauer Streifen"). Auf diesem Weg gelangen Sie unweigerlich zur St. Anna-Schutzhütte. Weiter unterhalb liegt nun gut sichtbar die St. Anna-Kapelle (s. dazu im Einzelnen die Seite: "Burrweiler: Allgemeines").

Luitpold-PlatzVariante 2:

Diese ist nicht so steil. Bei Ihrem Aufstieg auf dem o.a. Steig biegen Sie an der ersten Wegquerung rechts ab und folgen dem breiten Waldweg. Nach höchstens 10 Minuten erreichen Sie so den Luitpold-Platz (bereits am 12. März 1891 als solcher ausgeschildert). Hier geht es nach rechts weiter.

Wegzeichen FliegenpilzAlsbald teilt sich der Weg. Folgen Sie dem breiten, links leicht bergauf führenden und mit einem "Fliegenpilz" bzw. zeitweise mit einem "Roten Streifen" ausgeschilderten Weg. Alsbald stoßen Sie auf die Ausschilderung zur "St. Anna-Schutzhütte" bzw. die Wegzeichen "Reh" bzw. "Fuchs", die sie dann direkt zur St. Anna-Kapelle führen (s. dazu im Einzelnen die Seite: "Burrweiler: Allgemeines").

Wegzeichen Reh und FuchsAn deren zur Ebene zeigenden Stirnseite warten zwei Bänke auf Sie; Sie können auch direkt zur gut sichtbaren, nur wenige Meter entfernten St. Anna-Schutzhütte (s. auch dazu im Einzelnen und zu den Öffnungszeiten die Seite: "Burrweiler: Allgemeines") weiterlaufen und sich dort - sofern geöffnet - verköstigen lassen. Denken Sie sich aber auf jeden Fall an die grandiose Aussicht von den o.a. Bänken!

Gleisweiler: HinzlochbrunnenRückweg

Wegweiser GleisweilerDer erste Teil des jetzt beginnenden Rückwegs entspricht dem Hinweg in o.a. Variante 2. Sie sehen an der kleinen Treppe schräg vor der Kapelle das Hinweisschild auf Ihr nächstes Ziel "Gleisweiler". Es zeigt nahezu genau die nun immer einzuhaltende Wegrichtung. Sie schlagen diese ein, ohne sich nachfolgend von den vielen kreuzenden und abzweigenden Wegen beirren zu lassen und gelangen so unweigerlich in das malerische Winzerdorf Gleisweiler.

Gleisweiler: Park der PrivatklinikAn dem dort bald erreichten "Hinzlochbrunnen" (ausgeschildert mit "Alter Steintrog - vor 1521 entstanden - als Pferdetränke genutzt") gehen Sie rechts auf der Fahrstraße - Kirchstraße - immer geradeaus durch das sog. "pfälzische Nizza". Vorbei an der katholischen Pfarrkirche St. Stephanus, dem romantischen Schuhmachergässel  (s. hierzu im Einzelnen die Seite "Gleisweiler: Allgemeines") gelangen Sie am Ende Ihres Weges durch den Ort zu der Privatklinik Bad Gleisweiler. Sie gehen an der Klinik - nach Einblick in den Park! - links vorbei und erreichen nach wenigen Metern den schon o.a. Wegpunkt Friedenseiche.

Der weitere Weg entspricht dem Hinweg; dabei können Sie ein wenig abkürzen, indem Sie am Ende des Panoramaweges - auf dem Hinweg Beginn des Aufstiegs auf dem mit Kopfsteinen gepflasterten Weg - nahezu geradeaus - links an einem Steinpfosten ist das Wegzeichen "Grüne Weintraube" zu sehen - eine Zufahrt zu einem Gebäudekomplex schräg links ab bergab gehen und dann dem alsbald beginnenden Trampelpfad nach links zu Ihrem Parkplatz folgen.

Zeit: ohne Aufenthalte knapp 2 Stunden.

 

Burrweiler: KreuzwegErgänzungsvorschlag

Wenn Sie etwas mehr Zeit (eine knappe Stunde zusätzlich) aufwenden wollen, können Sie an der St. Anna-Kapelle auch über den Kreuzweg in das Winzerdorf Burrweiler (Wegzeichen 13) absteigen (s. dazu im Einzelnen die Seite "Burrweiler: Allgemeines").

In Burrweiler gehen Sie am Besten auf der Hauptstraße in Richtung Frankweiler. An der Einmündung der Weinstraße - ziemlich am Ortsende von links kommend - liegt eine Winzergaststätte, deren Besuch reinen Herzens anempfohlen werden kann (s. die Seite "Burrweiler: Herrenhaus der Grafen von der Leyen"). Ansonsten biegen Sie am Ortsende von Burrweiler auf die erste Fahrstraße nach schräg rechts leicht bergauf ab. Rechts liegt nun erst eine kleine Neubausiedlung, dann folgen alsbald Weinberge. An der nächsten Möglichkeit - nach ca. 500 m - führt Sie jetzt ein Weg nach links direkt zu dem schon o.a. Hinzlochbrunnen im von Weitem gut sichtbaren Gleisweiler. Der weitere Weg ist bereits oben beschrieben.

 

Karte: Weg zur St. Anna-Kapelle