Hier geht es zwar manchmal ganz gut bergauf (Orensfelsen);
dafür entschädigen aber der abwechslungsreich verlaufende Weg und
einige Höhepunkte. Der Weg ist reinen Herzens zu empfehlen,
lediglich an Sonntagen herrscht meist recht viel Wanderverkehr.
Wegstrecke: 12 km
Wegzeit: 3 Stunden
Zur Vorbereitung sehen Sie bitte kurz auf die Seiten "Frankweiler: Allgemeines".
Anfahrt mit dem PKW:
Von Annweiler (s. die Seite "Annweiler: Allgemeines über die Stadt") kommend fahren Sie am Besten auf der Weinstraße durch Frankweiler hindurch und - an der kurz nach Ortsende folgenden Abzweigung vorbei - weiter geradeaus auf der Weinstraße. Auf der rechten Seite liegt nun der örtliche Friedhof. Ca. 600 m nach dem Friedhof biegen Sie - auf der Anhöhe - rechtwinklig nach links ab. Durch die Weinberge hindurch gelangen Sie nach ca. 500 m wieder nach Frankweiler. An der nächsten Kreuzung fahren Sie geradeaus weiter; an der ersten Weggabelung folgen Sie der Ringelsbergstraße halbrechts (das Restaurant Robichon lassen sie links liegen) bis zu ihrem Ende nach ca. 700 m. Unterwegs sehen Sie auch das erste (und einzige) Hinweiszeichen auf den Waldparkplatz. Fahren Sie am Ende der Straße über den unasphaltierten Weg (wegen riesiger Schlaglöcher bzw. Bodenwellen vorsichtig) rechts hoch zu dem geräumigen im Wald gelegenen Parkplatz.
Wegverlauf:

Am Parkplatz steht etwas versteckt das Hinweisschild auf
das Naturfreundehaus, das sie als erstes Ziel ansteuern (Finden sie
das Schild nicht, stellen Sie sich mit dem Gesicht in Richtung Hang,
also Rücken in Richtung Frankweiler, und folgen Sie dem links
von Ihnen parallel zum Waldrand nahezu ebenerdig verlaufendem Weg).
Wenn Sie dann auf das Wegschild "4" stoßen, sind Sie auf dem richtigen
Weg. Dieser verläuft erst etwas abschüssig, dann leicht ansteigend.
Wie bereits schon erwähnt (s. Seiten "Frankweiler: Allgemeines"), ist die Wegkennzeichnung im Bereich Frankweiler suboptimal. Infolgedessen ist nicht auszuschließen, dass Sie etwas zu tief vom Weg abweichen (was allerdings nicht schlimm ist). Deshalb: Sollten Sie unterwegs auf das Wegzeichen "16" oder das Hinweisschild zum "Naturfreundehaus" stoßen, folgen Sie unbedingt diesen! Auf diese Weise können Sie schließlich das Naturfreundehaus nicht verfehlen.
Oberhalb des Naturfreundehauses verläuft quer der breite Waldweg "4". Sobald sie auf dem Weg vom Naturfreundehaus auf diesen Waldweg stoßen, zweigt von diesem rechtwinklig nach rechts ein kleiner Steig bergauf ab, den Sie nunmehr gehen (Ausschilderung "Landauer Hütte").
Dieser stetig, aber nicht zu steil bergauf führende Weg ist durch
einen "Schwarzen Punkt auf weißem Streifen" gekennzeichnet. Bei
Ihrem Aufstieg kreuzen Sie drei breitere Wege (Ihr Steig geht immer
einige Meter, nachdem Sie auf einen kreuzenden Weg gestoßen sind,
rechts versetzt weiter).
An der vierten Kreuzung ist Vorsicht geboten! Hier stoßen Sie auf
den (rechts) von der Ringelsberghütte kommenden Weg. An dieser
Stelle (also der vierten Kreuzung) müssen Sie diesem Weg nach links
bergauf folgen. Die Orientierung nach dem Wegzeichen "Schwarzer
Punkt auf weißem Streifen" ist hier nicht sinnvoll; denn dieses
Zeichen finden Sie an dieser Stelle in allen Richtungen. In
Ermangelung einer sinnvollen Ausschilderung sollten Sie noch
zusätzlich auf Folgendes achten: Stoßen Sie auf Ihrem Weg an dieser
Stelle auf das Wegzeichen "Blau-weißer Streifen", sind Sie falsch
gelaufen; dann war der kurz zuvor links bergauf abzweigende Weg der
richtige.
Auf dem richtigen Weg (wieder "Schwarzer Punkt auf weißem
Streifen") gelangen Sie bald zum Orensfelsen und werden sofort
erkennen, aus welchem Grund Ihnen dieser Weg anempfohlen wurde.
Anzumerken ist zunächst, dass der Orensfelsen entgegen der vor Ort befindlichen Ausschilderung nicht 582 m, sondern 564,5 m hoch ist. Dennoch besteht kein Grund, den weiteren Angaben nicht zu trauen, nämlich, dass sich an dieser Stelle ca. um 500 v. Chr. eine Fliehburg der Kelten befunden hat.
Nach Genuss der Panoramaaussicht erreichen Sie vom Orensfelsen der gleichen Wegmarkierung ("Schwarzer Punkt auf weißem Streifen") folgend (nicht über den Hinweg, sondern auf dem die ersten Meter fast parallel verlaufendem Pfad) nach ca. 20 Minuten fast nur bergab die als Raststelle beliebte Landauer Hütte.
Zuvor können Sie noch - den Hinweisschildern Folge
leistend - eine steinerne Opferschale besichtigen, die bei
keltischen Handlungen benutzt worden sein soll.
Auf dem Rückweg von der Landauer Hütte folgen Sie - nun wirklich
einfach - der Ausschilderung "Ringelsberghütte" (bzw. der Markierung
"Blau-weißer Streifen") und gelangen so problemlos zu diesem, zu
einer weiteren Rast einladenden Zwischenziel.
Von der Ringelsberghütte führen viele Wege zu Ihrem Parkplatz zurück. Gehen Sie am besten von der Hütte schräg links auf dem quer verlaufenden Weg; folgen Sie diesem dann nach links und gehen Sie an der nächsten Wegkreuzung rechts über den Waldlehrpfad im leichten Linksbogen immer bergab.
Ergänzungsvorschlag: Wenn Sie etwas mehr Zeit aufwenden können - und dies sollten Sie, weil es sich wirklich lohnt -: Folgen Sie von der Landauer Hütte dem Weg zur Burg Neuscharfeneck (wenn Sie mit dem Gesicht zur Hütte stehen, geht es links neben der Hütte leicht bergauf - im Weiteren s. die Seite "Frankweiler: Burg Neuscharfeneck"). Für den Weg benötigen Sie etwa 15 Minuten, für eine eingehende Besichtigung der Burg sollten Sie schon 1-2 Stunden einplanen. Danach müssen Sie wieder zur Landauer Hütte zurück und von dort - wie oben beschreiben - zur Ringelsberghütte pp.

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