Der Höhenweg führt Sie einmal ganz um Hauenstein herum. Der Weg ist unbedingt zu empfehlen - über Jahre hat uns die scheinbar unmittelbare Nähe zum Ortskern von Hauenstein und die damit befürchtete Betriebsamkeit abgeschreckt. Selten haben wir uns so geirrt.
Weglänge: ca. 17 km
Wegzeit: ca. 4 Stunden
Der Höhenweg um Hauenstein (s. die Seite: "Hauenstein:
Allgemeines") ist einer
der interessantesten und abwechslungsreichsten Wanderwege der Region
- mehr Natur ist schwer zu finden.
Ca. 6 km kürzer ist die hier auch beschriebene Rundwanderung Dicke Eiche - Paddelweiher, die ab dem Wanderheim Dicke Eiche anders verläuft und etwas der "Vorbereitung" bedarf (s. die Seite "Hauenstein: Rundwanderung Dicke Eiche - Paddelweiher").
Nach Hauenstein (s. dazu die Seite "Hauenstein: Allgemeines") gelangen Sie am Besten über die Bundesstraße 10; von dieser führt nur eine Zufahrt in den Ort ab. Ca. nach 500 m - Sie fahren an den Verkaufsstellen "Schuhmarke" bzw. "Josef Seibel" und der "Gläsernen Schuhfabrik" (s. dazu die Seite: "Hauenstein: Deutsches Schuhmuseum") vorbei; rechts gelegen folgt bald Ihr Startpunkt: der große Parkplatz des Penny Marktes. Bei dem Parkplatz handelt sich allerdings um einen auf eine Stunde Parkzeit limitierten Kundenparkplatz, der also zumindest werktags nicht unbedingt dafür bestimmt ist, dass Sie für das hier beschriebene Vorhaben ein Fahrzeug dort abstellen. Sie sollten aber zumindest auch am Straßenrand pp mühelos einen Parkplatz finden.
Ihr Wanderweg beginnt an der - von der Straße aus in Richtung
Penny-Markt gesehen - vorderen linken Ecke des Kundenparkplatzes und
führt Sie gleich ca. 15 Minuten bergauf (die nahezu einzig nennenswerte
Steigung); Sie sehen direkt am Anfang des Weges das Hinweisschild
auf eines Ihrer Ziele - Wanderheim Dicke Eiche - und die zunächst zu
beachtende Wegmarkierung "Rot-gelber Balken".
Kurz hinter dem Wasserspeicher, den Sie links liegen lassen, und vor dem Antennenmast müssen Sie etwas aufpassen, da die Wegmarkierung etwas versteckt ist. Ihr Fußweg weicht von dem Forstweg schräg nach rechts ab und führt Sie nun fast eben an einem Brunnen vorbei zur Schutzhütte Vier Buchen.
Hier geht es links (am "linkesten") ab; Ihr Wegzeichen ist nun
das "H", dem Sie jetzt bis zum Ende Ihrer Wanderung folgen
(Ausschilderung "Wanderheim Dicke Eiche").
Sie kommen an den Aussichtspunkten "Zur schönen Aussicht" und "Trifelsblick"
vorbei, die jeweils zu einer kleinen Rast einladen und ansonsten ihrem Namen
gerecht werden. Ihr nächster Wegpunkt ist das Winterkirchel, bei dem Sie anstatt an seiner Glocke zu läuten
lieber eine Kerze anzünden sollten. Unmittelbar vor dem
Winterkirchel überqueren Sie übrigens den alten
Schuhfabrik-Arbeiterweg von Erfweiler nach Hauenstein (s. auch Alles
zum Thema Schuhe auf der Seiten "Hauenstein:
Deutsches Schuhmuseum"). Das Winterkirchel, das erstmals 1748
erwähnt wird, wurde 1789 zerstört und erst 1948/49 zum Dank für eine
glückliche Heimkehr aus dem Krieg wieder aufgebaut.
In Ihrer ursprünglichen Gehrichtung führt der Weg geradeaus links am Winterkirchel und später am Aussichtspunkt "Blick ins Stephanstal"
vorbei zur "Dicken
Eiche", die mit 27 m Höhe und einem Umfang von 5 m in Brusthöhe
inmitten einer Wegkreuzung nicht zu übersehen ist (auch wenn Sie
2003 nahezu radikal gestutzt wurde und bisher leider nicht
einmal einen Ansatz eines neuen Triebes zeigt).
Ihrem Wegzeichen "H" - bzw. der nicht zu übersehenden, entsprechenden Ausschilderung - folgend biegen Sie an dieser Stelle nach links ab und gelangen nach wenigen Minuten (300 Meter) zum Wanderheim Dicke Eiche, das zumindest an Sams-, Sonn- und Feiertagen Stärkung für den Weiterweg anbietet. Hier haben Sie fast die Hälfte des Weges hinter sich.
Auch der Weiterweg ist optimal ausgeschildert ("H").
Mit dem Rücken
zum Wanderheim stehend geht es einen kleinen Steig gerade bergauf.
Sie kommen nach ca. 20 Minuten Wegzeit zunächst am "Alten Loch"
(einem unscheinbaren Grenzzeichen, auch Hasenteller genannt) vorbei
und stoßen dann auf den Hühnerstein.
Dieser 465 m hohe Sandsteinfelsen, den Sie mit etwas Mut über eine fest montierte Leiter besteigen können, ist Grenzstein zwischen den Gemarkungen Hauenstein und Schwanheim; sein Namensursprung soll Hunnenstein oder Hünenstein sein.
Am nächsten Wegpunkt - der Schutzhütte Weimersborn - führt der
Weg links ab und sodann über bizarre Sandsteingebilde zum
unmittelbar über Hauenstein gelegenen Aussichtspunkt "Kreuzfelsen".
Von dort geht es bergab bis zum Ortsanfang von Hauenstein.
Hier gehen Sie links abbiegend ca. 150 m der Fahrstraße - Weißenburger Straße - entlang und biegen dann nach rechts in die Straße "An der Vogellege", die Sie über ca. 300 m durch ein Neubaugebiet führt.
Danach bewegen Sie sich (Wegzeichen "H") in einem großen Bogen um Hauenstein durch Wiesen und Wald und zu guter Letzt noch einmal über bzw. durch Sandsteinfelsen - ein kleiner Anstieg ist hier nicht zu vermeiden - bis zu Ihrem Ausgangspunkt am Penny-Markt.

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