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Johanniskreuz: Forst- und kulturgeschichtliche Wanderwege

 

Drei ansprechende Wanderungen vom Johanniskreuz - allerdings nur gegen geringen Obulus

Wegstrecke: 14,5 - 21 km

 

Wegzeichen SpurensucheIn dem ca. 80 Quadratkilometer großen Waldareal um Johanniskreuz (s. dazu die Seite "Johanniskreuz: Allgemeines") haben Waldwirtschaft, Eisenverhüttung und Trift ihre Spuren hinterlassen. 1997 wurde unter dem Thema "Spurensuche" damit begonnen, forst- und kulturgeschichtlich besonders interessante Wanderwege zu kennzeichnen. Dabei wurde darauf verzichtet, die Wege neben den beispielhaften Wegemarkierungen noch mit weiteren großflächigen Schildern zu verunstalten. Statt dessen gibt es zu jedem der drei am Johanniskreuz beginnenden Rundwanderwege ein Faltblatt, das Wanderplan, zahlreiche Fotos und Beschreibungen zu besonderen Stationen, die anhand eines kleinen Hinweisschildes "Spurensuche" am Wegesrand zu erkennen sind, enthält. Diese Faltblätter sind gegen eine geringe Schutzgebühr u.a. im Forstamt Johanniskreuz, bei der Tourist-Info, Hauptstraße 26 in Trippstadt, aber auch in den meisten Gasthäusern von Johanniskreuz, Elmstein und Trippstadt erhältlich und sollten bei der Wanderung nicht fehlen.

Der gelb/orange Weg (21 Stationen) ist mit 21 Kilometern der längste, wird aber von vielen als der schönste Weg angesehen. Er führt Sie z.B. zur Amseldell, einer früheren Parkanlage, zu einer Köhlerhütte nebst Brennöfen oder zum Burgalbsprung, an dem die Burgalb von einem aufgestauten Teich über eine Brunnenschale in den Schwarzbach fließt.

Der blaue Weg hat auf 19,5 Kilometern ebenfalls 21 Stationen, die Ihnen insbesondere die Forstbewirtschaftung näher bringen. Er führt Sie - nahezu ohne Steigungen - zur Triftanlage Speyerbrunner Woog und zu Douglasien, die bis zu 50 m hoch in den Himmel ragen.

Der rote Weg hat eine Länge von 14,5 Kilometern (21 Stationen) und ist hier - in geringfügiger Abwandlung - als Wandervorschlag Erlenbach (s. die Seite "Johanniskreuz - Wandervorschlag Erlenbach") ausführlich beschreiben.

P.S. Der vierte - grüne - Weg liegt etwas abseits und ist hier derzeit nicht weiter erfasst.

 

Karte Forst- und kulturgeschichtliche Wanderwege