Ein nur zur Hälfte empfehlenswerter Wandervorschlag
Wegstrecke: 9,5 - 22 km
Wegzeit: 2,5 - 5 Stunden
Der Weg vom Johanniskreuz nach Leimen und zurück sollte sorgfältig überdacht werden. Wir raten von den vielfach zu findenden Vorschlägen eines gleichwohl hier angesprochenen Rundweges ab und schlagen vor, Hin- und Rückweg auf dem gleichen Weg zu unternehmen bzw. - und das wird dringstens empfohlen - den Rückweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln o.ä. bewältigen. Der hier beschriebene Hinweg nach Leimen überzeugt durchweg (ist also richtig schön) und sollte auf jeden Fall unternommen werden. Diese 9,5 km sind, da es fast immer bergab bzw. eben geht, leicht und flott bewältigt.
Startpunkt ist der Wanderparkplatz am Johanniskreuz (s. die Seite "Johanniskreuz: Allgemeines"). Von Annweiler (s. dazu die Seite "Annweiler: Allgemeines über die Stadt") über die B 48 kommend sehen Sie am linken Rand des Parkplatzes drei Informationstafeln.
Etwa zwischen diesen hindurch in den Wald hinein beginnt Ihre
Wanderung. Auf den Wegweiser "Leimen 9,5 km" bzw.
das Wegzeichen "Weißes Kreuz", dem Sie bis nach
Leimen folgen, stoßen Sie bald. Zu Ihrer Rechten sehen Sie hier
einen großen Holzlagerplatz, der intensive Waldwirtschaft bekundet.
Ihr Weg verläuft eben in einem großen Rechtsbogen. Bald (nach ca. 10
Minuten) weist Sie das "Weiße Kreuz" daraufhin, dass Sie nach links
abbiegen müssen. Von nun an geht es fast immer nahezu geradeaus
bergab.
Sie passieren bald den sog. "Burgalbursprung".
Aus einem links gelegenen kleinen See sprudelt das Wasser in einen
Trog, der aus dem Trippstadter Schloss stammen soll.
Auf Ihrem weiteren, meist im Hochwald verlaufenden Weg gelangen Sie am "Schwarzbach-Ursprung" vorbei zu den Holzkohlenbrennöfen.
Diese wurden 1943/44 hier mitten im Wald auf Anordnung des Reichsstatthalters in der Westmark errichtet, um Holzkohle als Ausweichkraftstoff für die forstlichen Dienstfahrzeuge zu erzeugen. Die genaue Geschichte gibt eine Informationstafel wieder.
Kurz nach der Anlage folgt ein etwas größerer Weiher, an dessen Ufer eine Bank zur Rast einlädt.
Unmittelbar hinter diesem
Weiher zweigt nach links der Weg ins Großkirchtal ab, auf dem Sie
die Weglänge der hier beschriebenen Wanderung ca. halbieren können,
dafür aber nicht nach Leimen, sondern zurück zum Johanniskreuz gelangen.
Sie laufen indes weiter geradeaus durch das nun schon etwas weitere Tal. Nach ca. 1,5 km führt Sie das Wegzeichen "Weißes Kreuz" nach links auf eine kleine Brücke über den Schwarzbach. Unmittelbar hinter der Brücke geht es rechts ab und weiter entlang des Schwarzbachs. Nach ca. 100m stoßen Sie auf einen Rastplatz mit Schutzhütte. Kurz hinter dem Rastplatz teilt sich der Weg; sie müssen den schräg links bergauf führenden Weg nehmen. Dieser nunmehr fast konstant ansteigende Weg wird von einer immer felsiger werdenden Bergseite umgrenzt. An der ersten Weggabelung - der Weg führt im jeweils 90°-Winkel nach links und nach rechts - müssen Sie sich geradeaus orientieren und stoßen dabei auf eine kleine, fünfstufige Treppe und kurz danach wieder auf Ihr Wegzeichen. Nunmehr geht es ca. 10 Minuten recht steil durch Felsgestein, bis Sie zu einem kleinen Sportplatz gelangen.
Gehen Sie an
diesem rechts vorbei; bald erreichen Sie eine größere Lichtung, an
deren entferntesten Spitze Sie auf eine Birkengruppe
und davor auf eine Bank stoßen. Dahinter beginnt eine große Weide.
Hier bieten sich nun mehrere Alternativen:
Nur Hinweg zu Fuß:
Laufen Sie nur den (empfohlenen) einfachen Hinweg, müssen Sie nach
Leimen. Dazu gehen Sie an der o.a. Birkengruppe in nahezu
ursprünglicher Gehrichtung weiter. Sie gelangen bald an den Ortsrand
von Leimen. Der Weg führt dann geradeaus bergab weiter zum
Ortsmittelpunkt, von dem aus Sie dann per Bus oder (vorher dort
abgestelltem zweiten) PKW den Rückweg
antreten.
Wegstrecke: 9,5 km
Wegzeit: 2,5 Stunden
Hin- und Rückweg zu Fuß:
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