Eine beschauliche Wanderung über eine schöne Hochebene zum Aussichtspunkt Rotenstein
Wegstrecke: 10 km
Wegzeit: 3 Stunden
Zwischen Rodalben und Hinterweidenthal liegt Münchweiler. Bereits
der Ausgangspunkt der Wanderung ist nicht ganz einfach zu finden:
Von Annweiler (s. dazu die Seiten "
Annweiler: Allgemeines
über die Stadt") über die B 10 kommend fahren Sie an
der Abfahrt "Münchweiler" ab und folgen der Ausschilderung in den
Ort hinein. An der Ortskirche vorbei verläuft die Hauptstraße
alsbald über die Bahngleise. Unmittelbar danach biegen Sie nach
rechts ab (Rotensteiner Straße) und fahren immer geradeaus. Am Ende
der asphaltierten Straße biegen Sie nach rechts und danach nach
links ab - Sie sollten sich jetzt auf dem
Konrad-Adenauer-Ring befinden. Fahren Sie auf diesem aus
Münchweiler heraus. Nach wenigen 100m liegt links ein großer
Wanderparkplatz.
Dort sehen Sie sich besser etwas eingehender die am Parkplatzrand
stehende Wanderkarte an: Die hier beschriebene Wanderung ist eine
Kombination der Wanderwege "3", "5" und zuletzt - etwas abgewandelt
- "4". Wer nicht genug Vertrauen in die folgende Beschreibung
besitzt, kann sich beruhigt, auf die genannten Wegzeichen verlassen;
wir weichen kaum davon ab.
Vom Parkplatz laufen Sie zunächst auf der asphaltierten Straße, auf
der Sie angefahren sind - s.o. - ca. 150 m zurück;
dann geht es rechts ab durch einen Waldweg in
Richtung Berghang. Nach ca. 100 m
müssen Sie nach links abbiegen (Wegzeichen "3") und
gelangen kurz darauf auf eine kleine Lichtung. An
deren Ihnen gegenüberliegender Seite steigt nun der Weg "3"
als kleiner Pfad am Hang bergauf. Alsbald zweigt der Weg "3" links
bergauf in den Wald ab. Hier gehen Sie auf unausgeschildertem
schmalen Pfad geradeaus weiter, wobei Sie sich teils im wahren
Wortsinn durch die Büsche schlagen müssen. Der Pfad mündet in einen
breiten Forstweg, dem Sie nun nach links
bergauf folgen.

Nach ca. 20 Minuten stoßen Sie auf zwei unmittelbar
hintereinander gelegene Weggabelungen; Sie gehen
hier die erste Möglichkeit rechts nun recht eben
weiter (Wegzeichen nunmehr "H - Höhenwanderweg Münchweiler"
und teilweise auch "5"). An der nächsten
Wegkreuzung geht der Weg "H" schräg rechts weiter, unser Weg "5"
zweigt in fast rechtem Winkel nach links ab - das
Wegzeichen "5" sehen Sie auf diesem Weg erst nach
ca. 50 m recht an einem Baum. Auf dem nun in einem großen rechten
Bogen um den Bauwalder-Kopf (473 m) verlaufenden Weg geben Lücken im
Baumbestand Ihnen immer wieder Gelegenheit, eine Blick auf die
umliegenden Sehenswürdigkeiten - z.B. die Wegelnburg (s. dazu auch
die Seiten "Burg
Wegelnburg - Hohenburg - Löwenstein - Burg Fleckenstein"),
das Bergdorf Leimen (s. dazu die Seiten "Johanniskreuz:
Wanderung nach Leimen") oder den Luitpoldturm (s. dazu
die Seiten "Annweiler:
Rundwanderung Annweiler Forsthaus - Hermersbergerhof - Luitpoldturm")
zu werfen.
Anmerkung: Sie können an o.a. Wegkreuzung auch dem Merkzeichen "H" folgen, der Weg verläuft nun vor dem Bauwalder-Kopf und vereinigt sich dann wieder mit dem Weg "5". Laufen Sie hier, können Sie in etwa auf Mitte des Weges auf einen Aussichtsfelsen an der Südseite des Bauwalder-Kopfes aufsteigen (vielleicht ist das sogar die bessere Variante).
Kurz nachdem die Wege "5" und "H"
wieder zusammen gefunden haben, verlockt ein kleiner, zwischen
Felsbrocken gelegener Rastplatz zur Pause. Sie
sollten das Angebot dennoch nur annehmen, wenn Sie es wirklich nötig
haben; denn schon in Kürze werden Sie den Rastplatz auf dem
Rotenstein erreichen und dieser bietet deutlich mehr Aussicht und
vor allem (bei entsprechender Wetterlage) viel mehr Sonnenplätze.
Der zuerst genannte Rastplatz ist nämlich auch im Hochsommer recht
schattig. Von diesem Platz gehen Sie jedenfalls so oder so in
ursprünglicher Wegrichtung weiter und zweigen nach wenigen
Schritten
leicht schräg rechts auf einen schmalen, zunächst etwas bergauf
führenden Pfad ab (Wegzeichen "H" und "Grün-gelber
Streifen").
Sie gelangen auf eine beeindruckende naturbelassene Hochebene, von
der die - schon o.a. - Aussicht noch deutlich besser ist; allerdings
sehen Sie die Wegelnburg hier nicht mehr. Am Ende der Hochebene
stoßen Sie nach wenigen Schritten durch Wald auf die Schutzhütte auf
dem Rotenstein (422 m). Auf dem Felsplateau, auf dem die Hütte
steht, können Sie nun genüsslich dem mitgebrachten Proviant zu Leibe
rücken.
In Gehrichtung links vor dem
Felsen führt Ihr Weiterweg auf schmalem
Pfad bergab (Wegzeichen "H"). Der Pfad mündet in einen breiten
Waldweg; auf diesem gehen Sie in Richtung Hinterweidenthal.
Nach ca. 300 Schritten gelangen Sie an eine Weggabelung, an der das Wegzeichen "H" so angebracht ist, dass nicht sicher scheint, in welche Richtung es weist. Sie nehmen hier den rechts abzweigenden Waldweg.
Dieser führt immer geradeaus - über eine Wegkreuzung, auf
deren Mitte die Beschriftung eines Baumstumpfes auf eine hier von
1934 bis 2002 stehende "Alte Linde" hinweist - hinunter ins Tal bis
an die Bahngleise. Unmittelbar vor diesen gehen Sie rechts ab und im
Weiterem immer den Gleisen entlang (Wegzeichen "2", "6" und "H").
Nachdem Sie das alte Bahnwärterhäuschen passiert haben, verlassen Sie die Gleise, denn der nun folgende Tunnel ist trotz aller Modelleisenbahnromantik nur für Schienenfahrzeuge zugelassen. Ihr Weg (Zeichen "2) führt also notgedrungen zunächst leicht schräg rechts, dann aber links bergauf auf die Höhe über den Tunnel. Von dort geht es dann ca. 15 Minuten etwas abfallend nur noch geradeaus zu Ihrem Parkplatz zurück.
Auf diesem letzten Teilstück des Weges
können hier übrigens noch nicht vollends Erschöpfte ihre Künste an
Trimmgeräten zeigen.
HinweiseKarten Lage anzeigen und Anfahrt berechnen kmz + gpx - Daten (zip) Profil
Interne Links Annweiler: Allgemeines über die Stadt Burg Wegelnburg - Hohenburg - Löwenstein - Burg Fleckenstein Johanniskreuz: Wanderung nach Leimen Annweiler: Rundwanderung Annweiler Forsthaus - Hermersbergerhof - Luitpoldturm |