St. Martin: Allgemeines
Der Besuch des Winzerdorfs ist für jeden neuen Gast
obligatorisch - so stellt man sich halt ein Winzerdorf vor.
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Hätte die amerikanische Filmindustrie als Kulisse ein nach ihrer
Ansicht typisch deutsches Weindorf benötigt, hätte sie das bei
Edenkoben gelegene St. Martin geschaffen - allgemein unbestritten
ein Winzerdorf aus dem Bilderbuch.
Tatsächlich datiert die Gründung des Dorfes jedoch um das 7.
Jahrhundert.
Am Fuße der Haardtberge, inmitten von Reben gelegen,
glänzt es mit gepflegten Fachwerkgassen und malerischen Winkeln und
bezeugt seine lange Vergangenheit.
Wer die Pfalz besucht, kann sich letztendlich einer Besichtigung
von St. Martin nicht verschließen und muss ganz einfach bei einem
Bummel durch den Ort seine
eigenen Erfahrungen machen.
Sein Ruf bringt aber zumindest zwei nicht ganz übersehbare
Einschränkungen mit sich:
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Das Dorf ist "in" und zieht damit Gäste an, die nicht immer
unbedingt mit dem ansonsten bodenständigen, urwüchsigem Flair
des Pfälzer Umlandes in Übereinstimmung zu bringen sind (wobei
aus wirtschaftlichen Gründen natürlich zu begrüßen ist, dass die
"Toscana-Fraktion" ihr Geld auch einmal in Deutschland unter die
Leute bringt).
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Zum Anderen trägt der nicht endende Besucherstrom zu einer
gewissen Unruhe bei - mit anderen Worten: zumindest an
Wochenenden und zu Zeiten der Weinlese bzw. der Weinfeste muss
der Besucher eine gewisse Gelassenheit bewahren können. Da aber
Geschmäcker verschieden sind, sollten Sie sich auf jeden Fall
eine eigene Meinung bilden.
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Ganz besonders augenfällig sind der so genannte Briefmarkenerker,
der bereits eine Briefmarke der deutschen Post schmücken durfte (Bild
rechts), und das an der Maikammer Straße gelegene "Alte Schlösschen",
das um 1600 vom Hund von Saulheim, dem Angehörigen eines ortsansässigen
Niederadelsgeschlechts, erbaut wurde. Der Innenhof dieses Anwesens
ist frei zugänglich; es beherbergt heute einen (Edel-)Weinhandel
(s.o).
Neben einer Sight-Seeing-Tour durch den Ort bieten sich auch hier
einige Wanderungen / Ausflugziele an (s. rechte Spalte).
Das muss dann nicht unbedingt, kann aber auch der nunmehr im
Besitz der Gemeinde St. Martin stehende Nato-Bunker sein. Dieser
wurde in den Jahren 1964 bis 1972, der Zeit des "kalten Krieges",
erbaut und sollte wohl im Ernstfall den Nachrichtendienst
beherbergen. Nun wird er zu weit besserem Zweck verwandt: in ihm
eingenistet haben sich ungezählte Fledermäuse, deren Schutz die
Möglichkeit einer Besichtigung der Anlage erheblich begrenzt.
Konkrete Informationen u.a. auch darüber erteilt das Büro für Tourismus in St.
Martin.
Hinweise
Lage
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Interne Links
Kropsburg
Wanderungen
Weitere Informationen und externe Links
Maikammer / St. Martin / Kirrweiler
Verbandsgemeindeverwaltung Maikammer Immengartenstr. 24
67487 Maikammer Tel.: 06321-5899-0
www.maikammer.de
Büro für Tourismus St. Martin
Büro für Tourismus
in der Alten Kellerei Kellereistraße 1
Tel. 06323-5300
Virtuelles Heimatmuseum Sankt Martin-Pfalz
Bergstraße 35
Heimatmuseum
35 67487 St. Martin
Tel. 06323-2854
Öffnungszeiten Sonntags 14:00 - 18:00 Uhr
www.sankt-martin-pfalz.de
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