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St. Martin: Allgemeines

 

Der Besuch des Winzerdorfs ist für jeden neuen Gast obligatorisch - so stellt man sich halt ein Winzerdorf vor.

 

Hätte die amerikanische Filmindustrie als Kulisse ein nach ihrer Ansicht typisch deutsches Weindorf benötigt, hätte sie das bei Edenkoben gelegene St. Martin geschaffen - allgemein unbestritten ein Winzerdorf aus dem Bilderbuch.

Tatsächlich datiert die Gründung des Dorfes jedoch um das 7. Jahrhundert.

Am Fuße der Haardtberge, inmitten von Reben gelegen, glänzt es mit gepflegten Fachwerkgassen und malerischen Winkeln und bezeugt seine lange Vergangenheit.

Wer die Pfalz besucht, kann sich letztendlich einer Besichtigung von St. Martin nicht verschließen und muss ganz einfach bei einem Bummel durch den Ort seine eigenen Erfahrungen machen.

Sein Ruf bringt aber zumindest zwei nicht ganz übersehbare Einschränkungen mit sich: 

  • Das Dorf ist "in" und zieht damit Gäste an, die nicht immer unbedingt mit dem ansonsten bodenständigen, urwüchsigem Flair des Pfälzer Umlandes in Übereinstimmung zu bringen sind (wobei aus wirtschaftlichen Gründen natürlich zu begrüßen ist, dass die "Toscana-Fraktion" ihr Geld auch einmal in Deutschland unter die Leute bringt).
  • Zum Anderen trägt der nicht endende Besucherstrom zu einer gewissen Unruhe bei - mit anderen Worten: zumindest an Wochenenden und zu Zeiten der Weinlese bzw. der Weinfeste muss der Besucher eine gewisse Gelassenheit bewahren können. Da aber Geschmäcker verschieden sind, sollten Sie sich auf jeden Fall eine eigene Meinung bilden.
St. Martin - Bummel durch das Dorf: image 1 Of 7
St. Martin - Bummel durch das Dorf: image 2 Of 7
St. Martin - Das Alte Schlößchen: image 3 Of 7
St. Martin - Weinhandel: image 4 Of 7
St. Martin - Genießen im Hof: image 5 Of 7
 

St. Martin - Briefmarkenerker: image 6 Of 7Ganz besonders augenfällig sind der so genannte Briefmarkenerker, der bereits eine Briefmarke der deutschen Post schmücken durfte (Bild rechts), und das an der Maikammer Straße gelegene "Alte Schlösschen", das um 1600 vom Hund von Saulheim, dem Angehörigen eines ortsansässigen Niederadelsgeschlechts, erbaut wurde. Der Innenhof dieses Anwesens ist frei zugänglich; es beherbergt heute einen (Edel-)Weinhandel (s.o).

Neben einer Sight-Seeing-Tour durch den Ort bieten sich auch hier einige Wanderungen / Ausflugziele an (s. rechte Spalte).

St. Martin - Blick auf die Kropsburg: image 7 Of 7Das muss dann nicht unbedingt, kann aber auch der nunmehr im Besitz der Gemeinde St. Martin stehende Nato-Bunker sein. Dieser wurde in den Jahren 1964 bis 1972, der Zeit des "kalten Krieges", erbaut und sollte wohl im Ernstfall den Nachrichtendienst beherbergen. Nun wird er zu weit besserem Zweck verwandt: in ihm eingenistet haben sich ungezählte Fledermäuse, deren Schutz die Möglichkeit einer Besichtigung der Anlage erheblich begrenzt.

Konkrete Informationen u.a. auch darüber erteilt das Büro für Tourismus in St. Martin.

 

 

Hinweise

Lage

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Interne Links

Kropsburg

Wanderungen

Kropsburg - Friedensdenkmal 2 Std.
St. Martin - Felsenmeer - Kalmit 3,25 Std.

Weitere Informationen und externe Links

Informationen und Links ohne Gewähr   Maikammer / St. Martin / Kirrweiler

Verbandsgemeindeverwaltung Maikammer Immengartenstr. 24
67487 Maikammer Tel.: 06321-5899-0 www.maikammer.de

Informationen und Links ohne Gewähr   Büro für Tourismus St. Martin

Büro für Tourismus
in der Alten Kellerei Kellereistraße 1
Tel. 06323-5300

Informationen und Links ohne Gewähr   Virtuelles Heimatmuseum Sankt Martin-Pfalz

Bergstraße 35
Heimatmuseum
35 67487 St. Martin
Tel. 06323-2854
Öffnungszeiten Sonntags 14:00 - 18:00 Uhr
www.sankt-martin-pfalz.de