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Wernersberg: Über den Rehberg zum Asselstein


Eine mächtige Wanderung mit vielen Höhenpunkten, die auch etwas Orientierungsvermögen fordert

Wegstrecke: 21 km
Wegzeit: 5,5 Stunden

 

Blick vom RehbergturmLesen Sie bitte zuerst die Seiten "Wernersberg: Allgemeines"; denn die Tour beginnt in Wernersberg (Wenn Sie glauben, wir überbeanspruchen Sie, können Sie die Strecke nicht unbeträchtlich kürzen, wenn Sie mit der Wanderung an der Kirche in Waldrohrbach - s. unten - starten).

Sie gehen vom Dorfmittelpunktplatz in Wernersberg zur nicht zu übersehenden Kirche und dann an dieser links vorbei in die Maisbachstraße. Diese führt Sie im Tal zum Sport- und Tennisplatz von Wernersberg. Hinter diesen beginnt nach einer kleinen Steigung der Rundweg "34", dem Sie zunächst geradeaus folgen. Bei der nächsten Weggabelung folgen Sie nicht dem Weg "34", sondern gehen geradeaus bis auf die Kuppe der Anhöhe. Etwa dann, wenn sie zu Ihren Rechten erstmals die Fahrstraße Lug - Völkersweiler sehen, gelangen Sie an eine Kreuzung mit einem Feldweg. Hier geht Ihr Weg nach links ab; er führt Sie zunächst durch Felder, dann durch Wald. Sie verlassen den Weg nicht; er macht an seinem Ende eine 90°-Kurve nach rechts und führt Sie auf den Weg entlang des St. Paulusstifts. Sie gehen hier links und passieren das Stift. An der ersten Möglichkeit nach dem Stift gehen Sie rechts zur schon o.a. Fahrstraße, die nun von Völkersweiler wegführt, und überqueren diese.

Wegzeichen nach WaldrohrbachFolgen Sie jetzt der Ausschilderung "Waldrohrbach 2,2". Der asphaltierte Weg, den Sie nicht verlassen, führt Sie zu über eine Anhöhe durch Felder, später dann etwas bergab durch ein bewaldetes Gebiet. Die nächste Ausschilderung ist "Waldrohrbach 1,0", der Sie vertrauen. Sie gelangen alsbald an die B 48, an der Sie bis schon zum gut sichtbaren Örtchen Waldrohrbach - auf breitem Fußweg - ca. 500 m entlang laufen. In Waldrohrbach verweilen Sie an dem Ihnen scheinbar den Weg versperrenden Gasthaus (Pizzeria) und orientieren sich eingehend über den weitern Weglauf anhand der an der Seitenwand des Gasthauses angebrachten - sehr anschaulichen - Wanderkarte.

Wanderkarte RehbergDies ist dringend angeraten; denn der weitere Wegverlauf erfordert in Ermangelung einer ausreichenden Beschilderung etwas Orientierungssinn - Ihre Ziele sind Rehberg, Klettererhütte, Asselsein, Ebersberg und Wasgaublick (die Wege dorthin tragen nur zum einem ganz geringen Teil die auf der Schautafel aufgeführten Nummern "25", "26" und "27"!).

Aber mit Hilfe dieser Beschreibung und Gottes Hilfe (die Reihenfolge ist hier ausnahmsweise richtig) wird Ihnen der ca. 360 Höhenmeter umfassende Aufstieg zum Rehberg gelingen:

Wegzeichen 25, 26, 27Sie queren in Höhe der Schautafel die B 48 und stehen damit fast unmittelbar vor der Kirche von Waldrohrbach. Sie gehen hier links bergauf. Die Wegzeichen "25", "26" und "27" weisen Ihnen den Weg. Dieser verläuft durch ein Wohngebiet fast parallel zur B 48, allerdings im Gegensatz zu dieser leicht bergauf. An der ersten Möglichkeit müssen Sie rechts und dann sofort links abbiegen; danach erblicken Sie am rechten Wegrand auch die Wegzeichen "1", "25" und "26". An der nächsten Weggabelung nehmen Sie den rechten Abzweig - mit viel Glück können Sie hier zum letzten Mal die verwaschenen Wegzeichen "25" und "26" erkennen; denn von nun an geht es nahezu unausgeschildert weiter. Wenn Sie nun folgenden Hinweis beachten, werden Sie Ihr nächstes Ziel, die "Hütte am hohen Markstein", dennoch sicher erreichen: Gehen Sie stets bergauf und nehmen Sie stets den Weg, der Ihnen am ältesten erscheint!

Wegzeichen RehbergDie Schutzhütte liegt an einer großen Wegspinne; Sie folgen hier nach links, leicht bergauf der Ausschilderung "Rehberg". Auf diesem breiten Waldweg, den Sie nicht verlassen, gelangen Sie vielfach noch leicht ansteigend in einem großen Rechtsbogen an eine Wegspinne mit einer Bank. Sie queren die Kreuzung in fast gerader - leicht rechts führender - Richtung. Der Weg steigt nun wieder etwas an; der Rechtsbogen wird etwas ausgeprägter. Alsbald quert der von der Kletterhütte kommende Pfad Ihren Weg.

Wegzeichen 18Dieser Pfad ist mit der Nr. "18" ausgeschildert; allerdings sind weder Pfad noch das Wegzeichen gut erkennbar; so dass Sie etwas Obacht walten lassen müssen (die derzeit an der Weggablung angebrachten Schilder "Rehbergturm" und "Rehbergquelle" scheinen nicht von einer Konsistenz, das deren längerer Erhalt zu erwarten ist). An der Wegkreuzung müssen Sie jedenfalls auf den Weg "18" nach rechts abbiegen und erreichen so nach wenigen Schritten die 1913 von der Ortsgruppe Ludwigshafen des Pfälzer Waldvereins ausgebaute Rehbergquelle.

RehbergturmSie folgen weiterhin der Nr. "18"; ob Sie an der nächsten Weggabelung dem Wegzeichen "18" nach links oder rechts folgen ist egal; der Weg ist ein Rundweg um den Kopf des Rehbergs. Sie müssen allerdings, um auf den Kopf zu gelangen, an der einzigen sich bietenden Möglichkeit vom Weg "18" aufwärts abzweigen. Biegen Sie an der o.a. Gabelung nach links ab, geht es schon nach wenigen Schritten rechts bergauf zum Rehberg - ansonsten laufen Sie halt erst einmal fast ganz um den Rehberg.

Bereits auf dem Gipfel des höchsten Berges des Wasgaus (576 m) bietet sich ein phantastischer Blick auf Annweiler und den zu Ihren Füßen liegenden Trifels (s. dazu die Seiten "Annweiler: Allgemeines über die Stadt" und "Annweiler: Burg Trifels"). Dieser wird allerdings noch überboten, wenn Sie den 1862 auf dem Berggipfel von Christian Zöppritz erbauten Aussichtsturm besteigen - allein dieser Blick rechtfertigt alle bisherigen Mühen!

Blick vom RehbergturmDer weitere Weg ist einfach: Sie gehen bis zu o.a. Kreuzung Ihres Hinweges mit dem Weg "18" zurück, folgen jetzt aber weiter dem Weg "18". Über einen schmalen Pfad geht es nun - manchmal an kleineren Felsengebilden entlang - immer bergab bis zum "Parkplatz Rehberg". Von dort sind es nur wenige Meter auf der Trifelsstraße nach links bis zur unübersehbaren Klettererhütte. Diese lädt zu einer nun wohlverdienten Rast ein - bei entsprechendem Wetter finden Sie die sonnenbeschienen Plätze auf der Rückseite der Hütte.

Aus ursprünglicher Gehrichtung gesehen führt Ihr Weg von der Hütte links ab bergauf und entsprechend ausgeschildert zum Asselstein. Sie müssen zwar vor dem Asselstein rechts ab dem Wegzeichen "27" folgen, sollten aber dennoch die wenigen Schritte bis zum Fuß des mächtigen Felsgebildes aufsteigen.

Der aus rotem Bundsandstein bestehende, 58 m hohe Asselstein wurde erstmals 1860 von dem Erbauer des Rehbergturms (s.o.) bestiegen. Dieser benutzte damals noch Leitern und andere Hilfsmittel, um auf den Gipfel zu gelangen - heute gelingt das geübten Kletterern fast problemlos jeden Tag mit Seil und Haken.

Wegzeichen 27Kletterer am AsselsteinVom Asselstein zurück folgen Sie dem Weg "27" auf die Trifelsstraße, überqueren diese, gehen wenige Schritte bergab in Richtung Annweiler und steigen dann auf der linken Seite der Straße über einen schmalen Pfad - wie einem am Wegrand stehenden Felsblock zu entnehmen ist, dem Karl-Rahm-Pfad, - wieder bergauf (Ausschilderung "27") zum - so auch ausgeschilderten - Wasgaublick auf. Der Pfad windet sich den Berg herauf und mündet schließlich in einen breiten Waldweg. Laufen Sie auf diesem Waldweg nach rechts in einem großen Bogen um den Ebersberg. Wenn Sie den Weg nicht verlassen, gelangen Sie zum sog. Wasgaublick. "Sog.", weil Sie hier (zur Zeit) wegen des starken Bewuchses nahezu Nichts sehen - von "Blick" kann kaum die Rede sein. Dafür bieten Ihnen aber zwei Bänke einen schattigen Ruheplatz. Rechts neben den Bänken führt der Pfad "27" jetzt steil bergab und mündet in einen quer verlaufenden, wieder breiten Forstweg. Sie gehen hier rechts bergab auf dem Forstweg weiter und bleiben auf diesem Weg auch in der unmittelbar folgenden 180°-Linkskehre. An der nächsten - nun 180°-Rechtskehre - gehen Sie aber geradeaus weiter und stoßen auf eine zu Ihrer Rechten gelegene große Wiese mit altem Obstbaumbestand. An dieser Wiese vorbeiführend stößt Ihr Weg bald auf die B 48.

Wanderer, die in Waldrohrbach gestartet sind, überqueren - vorsichtig - die B 48 und folgen dann der gut sichtbaren Ausschilderung zu ihrem Startpunkt.

Auf dem Weg zum MittelbergWer nach Wernersberg zurück will, überquert ebenfalls und auch vorsichtig die B 48, geht an dieser entlang ca. 100 m nach rechts bergab bis zur Straßeneinmündung von Silz, Gossersweiler-Stein, Völkersweiler. Entlang der einmündenden Straße weitergehend - also in Richtung Silz pp - stoßen Sie nach knapp 100 m auf ein Bushalteschild an der gegenüberliegenden Straßenseite. Hier queren Sie die Straße und folgen nun dem in den Wald führenden Weg. Von diesem Weg müssen Sie nun zweimal hintereinander links abbiegen und treffen dann alsbald auf eine rechts gelegene Wiese, auf der mit etwas Mühe eine Fahrspur zu sehen ist. Diese Spur führt über die Wiese, dann bergauf zum Mittelberg (s. dazu die Seiten "Wernersberg: Altenberg und Mittelberg"). Nicht verhohlen werden soll, dass die Wiese häufig umzäumt ist und von recht urigem Weidevieh genutzt wird. Wer die Konfrontation liebt, mag die Wiese dennoch, aber ausschließlich auf eigene Gefahr benutzen; wir stiefeln da allerdings lieber, wenn auch mühsam, durch das Gelände vor dem Zaun.

Den Mittelberg besteigen Sie nicht mehr ganz - etwas bergauf müssen Sie aber noch -; Sie gehen an der ersten Möglichkeit links bergab und befinden sich nunmehr bald wieder auf dem Rundweg "34", der Sie am Sport- und Tennisplatz von Wernersberg (s.o.) vorbei zu Ihrem Ausgangspunkt zurückführt.

Anmerkung: Ein müder Wanderer sollte sich auch den Vorschlag "Annweiler: Auf den Rehberg" ansehen!

Wanderkarte: Rehberg

Hinweise

Lagekarte anzeigen und Anfahrt berechnen

Interne Links

Wernersberg: Allgemeines
Annweiler: Allgemeines über die Stadt
Annweiler: Burg Trifels
Annweiler: Auf den Rehberg

Wanderung

Wernersberg: Altenberg und Mittelberg 1 Std.

Weitere Informationen und externe Links

Informationen und Links ohne Gewähr  Gasthaus Klettererhütte

bei 76855 Annweiler am Trifels
Am Asselstein
Tel.: 06346-8825
Öffnungszeiten: von 10.00 - 19.00 Uhr (durchgehend warme Küche von 10.00 - 18.00 Uhr)
Ruhetag: Montag, November bis März auch Dienstag sowie 26.12. und 31.12.