Mal einfach besuchen
Das malerisch an der Lauter
gelegene Wissembourg ist von der Geschichte geprägt - einfach ein
Städtchen, das an vielen Stellen mittelalterliches Leben zu
vermitteln vermag.
Aus einem ehemaligen Römerkastell entstand im 7. Jahrhundert eine Abtei der Benediktinermönche. Aus deren Kreis trat der Mönch Otfried von Weißenburg hervor, der um 870 das "Evangelienbuch" schrieb, das eine der bedeutsamsten althochdeutschen Dichtungen sein soll.
1354 wurde Weißenburg Freie Reichsstadt im Zehnstädtebund; 1649 gelangte es zu Frankreich; von 1871 (Ende des deutsch-französischen Krieges) bis 1918 (Ende des Ersten Weltkrieges) war es wieder deutsch, um dann seitdem Frankreich zugeordnet zu werden.
Heute ist Wissembourg ein überaus gepflegtes Städtchen, das zumindest einmal seiner "historischen Optik" wegen besucht werden sollte. Setzen Sie für einen Stadtbummel mindestens 2 Stunden an und vergessen Sie dabei nicht die Besichtigung der das Stadtbild beherrschenden Abteikirche St. Peter und Paul (mit prächtigem Kreuzgang).
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